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Kategorie: Alle

admin
2. August 2026
Kurzurlaub im Allgäu

The Mountains are calling and we must go.
Oder: Ein Kurzurlaub im Allgäu.

Eine Nacht – das wird ja wohl drin sein als fast vollständig Geimpfte und negativ Getestete. Erlaubt ist es ja auch wieder. Ein bisschen mulmig ist uns trotzdem zumute, als wir uns dazu entschließen eine Übernachtung in Oberstaufen zu buchen und einen Kurztrip ins Allgäu zu unternehmen. Alles fängt mit einem online gebuchten Testtermin in einer Apotheke in Schwäbisch Hall an. Wir kommen pünktlich dran und können nach nicht mal drei Minuten (reinkommen, Stäbchen in die Nase, rausgehen) direkt losfahren. Testergebnis kommt per Mail, in ca. 20 Minuten. Wenn wir Glück haben, sind wir da schon auf der A7 in Richtung Süden unterwegs. Wenn wir Pech haben, können wir dann direkt wieder umkehren. 🙂 

Wir haben doppelt Glück – beide negativ, nicht viel Verkehr – und so sind wir gegen Mittag am Hotel in Oberstaufen, wo wir auch direkt ins Zimmer dürfen. Das Einchecken inklusive „Sie sind ja bestimmt beide getestet, jaja…“ erwähnen wir an dieser Stelle lieber nicht. Kurze Mittagspause auf dem Balkon und schon gehts auf die erste Wanderung. Wir laufen direkt ab Oberstaufen los bis zu den Buchenegger Wasserfällen, dann auf der anderen Seite des Tales wieder nach oben und über Steibis wieder zurück. Die Wandertour ist auf der Homepage der Stadt Oberstaufen wunderbar beschrieben (14 km, 4 Stunden, mittelschwer).

Das Wandern im Allgäu ist einfach traumhaft. Tolles Wetter, geniale Aussicht auf die Berglandschaft und dann auch noch einmal Eis to go und einmal Radler auf einer Alm – mehr Urlaubsfeeling geht ja kaum. Wir sind uns einig: Das hätte sich schon als Tagesausflug gelohnt! Auch der Wasserfall ist wirklich sehenswert!

Abends gehen wir in ein Restaurant mit Terrasse essen, das erste Mal seit ca. 9 Monaten. Ungewohnt, aber schön.

Vom Bett aus wird schließlich noch die morgige Tour geplant, während Günther Jauch in einer bekannten Quizshow eine Kandidatin vorsingen lässt. Was ist nur aus den privaten Sendern geworden?

Wir entscheiden uns für eine Rundwanderung von der Talstation der Imbergbahn über den Imberg bis zum Koyen (Österreich!) und wieder zurück. Wieder knapp 14 km und 630 Höhenmeter. Das Wetter am nächsten Tag ist sogar noch besser und nach dem Frühstück, welches coronakonform nicht als Buffet sondern am Tisch serviert wird, können wir direkt in kurzen Hosen loswandern! (Ok, ich revidiere meine Aussage: Mehr Urlaubsfeeling geht doch!!)

Die ersten 1,5 Stunden geht es erstmal nur bergauf, und das ziemlich steil. Da kann man noch so viel im Hohenloher Land wandern gehen, Bergsteigen kann man laut meinem Puls wohl einfach nicht trainieren. Oben angekommen laufen wir auf einer Art Bergkamm entlang, immer mal wieder durch kleinere Waldstücke. Ein wirklich toller Weg, der teilweise auch als „Premiumwanderweg“ markiert ist (dazu müssen wohl 34 Qualitätskriterien erfüllt sein). Wendepunkt ist der Aussichtspunkt „Kojenstein“ von welchem man einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berggipfel, den Bodensee und das Allgäuer Voralpenland hat. Auf dem Rückweg haben wir bezüglich Almen weniger Glück – entweder es gibt nichts zu essen oder es sind alle Außenplätze belegt. Zum Glück haben wir vorgesorgt und picknicken inmitten einer saftigen Wiese unsere (beim Bäcker gekauften) Chicken-Curry-Wraps. Die Rückwanderung geht schneller als gedacht (da es immer leicht bergab geht) und so gönnen wir uns auf der Panorama-Terasse des Imberghauses noch einen Cappuccino und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße, bevor wir vollends bis zum Auto absteigen. Ein bisschen k.o. aber sehr glücklich treten wir die Heimreise an. Machs gut, Naturpark Nagelfluhkette, bis ganz bald, versprochen!

Tour 1

TOur 2

Rundweg Buchenegger Wasserfälle

Eckdaten:

  • Distanz: 14,01 km
  • Dauer: 4:00 h
  • Höhenmeter: ⬆461m , ⬇576m
  • Wegebeschaffenheit: 50% z.T. schmale Waldwege, 50% Asphalt- oder Feldwege
  • empfohlene Jahreszeit: Ganzjährig begehbar, bei Regen oder Glätte aber nicht empfehlenswert
  • Highlights: Der Blick von oben auf die Wasserfälle und natürlich der Wasserfall selbst
 
Mehr Infos zur Tour gibt’s hier:

Vom Imberg zum Koyen

Eckdaten:

  • Distanz: 13,90 km
  • Dauer: 4:25 h
  • Höhenmeter: ⬆626m , ⬇659m
  • Wegebeschaffenheit: 50% schmale Waldwege, 50% Feldwege
  • empfohlene Jahreszeit: Ganzjährig begehbar, bei Regen oder Glätte aber nicht empfehlenswert
  • Highlights: Der Ausblick vom Koyenstein

 

Mehr Infos zur Tour gibt’s hier:

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admin
2. August 2026
Knackige Kocher-Bühler-Jagst-Runde mit kulinarischen Highlights

Dieser Rundweg kombiniert Teile des Kocher-Jagst-Radwegs mit zwei Querverbindungen (Q6 und Q7). Mit 65 km und 788 Höhenmeter ist eine gewisse Grundkondition empfehlenswert. Wir sprechen hier natürlich immer von stinknormalem Radfahren rein durch Muskelkraft, wir haben keine E-Bikes und wollen auch keine. 🙂

Eckdaten:

  • Distanz: 65,4 km
  • Dauer: 4:30 h reine Fahrtzeit
  • Höhenmeter: ⬆788m , ⬇910m
  • Wegebeschaffenheit: 70% asphaltierter Radweg, 30% Landstraßen
  • empfohlene Jahreszeit: Ganzjährig befahrbar, sonntags hat das Hofcafé der Jagsttalranch geöffnet!
  • Highlights: Kirchberg, die Waffeln der  Jagsttalranch in Großforst, optional Langenburg
Für weitere Infos zur Q7 auf das Bild klicken

Los geht es für uns in Untermünkheim, von wo aus wir dem Kocher-Jagst-Radweg bis nach Geislingen am Kocher folgen. Hier biegen wir ab und fahren parallel zur Bühler nach Cröffelbach, wo wir dann wiederum rechts ins Bühlertal abbiegen. In Hopfach nochmal tief durchatmen, bevor es ein langes Stück steil nach oben bis auf die Hohenloher Ebene geht. Zum Glück ist dieses Teilstück recht schattig! „Oben“ angekommen folgen wir weiter den Q7-Schildern bis wir erst Ilsholfen und schließlich Kirchberg erreichen. Die Querverbindung Q7 endet hier und ist von Geislingen bis Kirchberg 21 km lang und gut ausgeschildert.

Das Städtchen Kirchberg ist auf alle Fälle eine Pause wert, kleine verwinkelte Häuschen reihen sich in der Altstadt mit romantischen Türmchen aneinander. Wir pausieren spontan im Schlosscafe des Bio-Schlosshotel Kirchberg, wo wir in einem sonnigen Innenhof Platz nehmen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man auch glatt in Frankreich oder Italien sitzen. Wunderbar! Es gibt eine umfangreiche Getränkekarte sowie eine kleine Auswahl an Speisen aus regionalen Zutaten. Außerdem hausgemachte Kuchen und leckeres Bio-Eis aus Heumilch. Ich entscheide mich für Dinkel-Tortilla mit Geifertshofer Schafskäse und Marcel nimmt den Wrap mit Rostbeef. Beide Gerichte waren sehr lecker und wir können nun frisch gestärkt weiter fahren. 

Nun ist  der offizielle Kocher-Jagst-Radweg wieder ausgeschildert und wir müssen noch ein bisschen bergauf und bergab, bevor wir schließlich eine lange Abfahrt von Höhe Leofels bis nach Hessenau an der Jagst genießen. Wir folgen der Jagst nun bis nach Großforst, wo wir auf der wundebaren Jagsttalranch eine längere Kaffeepause eingeplant haben. Immer sonntags ist dort das Hofcafé geöffnet und es gibt neben selbstgemachten Kuchen auch wahnsinnig tolle Eisbecher und die – für mich – besten Waffeln der Welt, aus eigenen Straußeneiern. Man sitzt idyllisch im großen Garten direkt an der Jagst und kann sich unter schattigen Bäumen wunderbar ausruhen. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, sind diese Waffeln auch der eigentliche Grund dieser Radtour. 🙂

Für weitere Infos zur Q6 auf das Bild klicken.

Bevor uns die Müdigkeit vollends übermannt brechen wir auf und fahren weiter nach Bächlingen, wo schon die nächste Querverbindung angeschrieben ist. Wir halten uns jetzt also an die Q6 Schilder und fahren von Bächlingen auf der Langenburger Straße L1036 hinauf bis kurz vor Nesselbach. Hier führt der Weg dann in einer Kurve rechts weg bis wir auf einer weniger befahrenen Kreisstraße über Jungholzhausen bis zum Schaalhof kommen. Hier beginnt eine lange Abfahrt hinunter ins Kochertal bis nach Braunsbach. Dort endet die 11 km lange Querverbindung und wir treffen wieder auf den originalen Kocher-Jagst-Radweg, dem wir bis nach Hause folgen. Kurz vor Untermünkheim lohnt sich übrigens noch ein kleiner Abstecher über den Sportplatz Haagen bis zum neuen Kneipp-Becken, um die müden Radlerbeine zu erfrischen.

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admin
2. August 2026
Upcycling Projekt Zigarrenschachtel

Schon länger war ich auf der Suche nach einer praktischen Idee zur Aufbewahrung unserer Apple Watch Bänder. Da wir beide die Uhr in der gleichen Größe besitzen, sind so einige Bänder zusammengekommen (übrigens nicht alle original!) und wir wollten sie irgendwo gemeinsam ordnen und aufbewahren. Im Keller meiner Eltern habe ich dann eine alte unbehandelte Holzschachtel von meinem Opa gefunden, die vermutlich mal eine Zigarrenschachtel war. Er hat Allerlei gesammelt und in diesen Schachteln aufbewahrt. Die Schachtel hatte genau die passende Größe für unsere Bänder (27 cm x 13,5 cm) und somit konnte mein DIY-Projekt starten!

Zum Nachmachen benötigt ihr folgendes Material:

  • Eine alte Zigarren-Schachtel, am besten unlackiert. Alternativ kann man solche Holzschachtel-Rohlinge auch in Bastelgeschäften kaufen. Meine ist wie beschrieben 27cm lang und 13,5 cm breit.
  • Acrylfarbe (weiß und gold)
  • Pinsel und Schwämmchen
  • wasserfester Fineliner (schwarz)
  • Filz (zwei Rechtecke in der Größe des Schachtelinneren)
  • Hosengummi
  • Nähmaschine
  • Drucker zum Ausdrucken der Schablone (oder ihr werdet ohne Vorlage kreativ!)
Wer keine sichtbaren Pinsel-Strukturen haben möchte, kann auch gleich mit Hilfe eines Schwamms grundieren.

Zuerst habe ich meine Schachtel mit einem größeren Pinsel weiß grundiert. Weil die Farbe nicht sofort gedeckt hat, habe ich das Ganze zweimal gestrichen. Nach dem Trocknen war die Pinselstruktur leider noch stark sichtbar, was mir nicht so gut gefallen hat. Deshalb habe ich nochmals eine Schicht Farbe aufgetragen, aber mit einem Schwämmchen. Anschließend unbedingt gut trocknen lassen!

Jetzt könnt ihr euch überlegen, wie ihr die Schachtel gestalten wollt. Ich habe mich für das Logo von Apple kombiniert mit einem Lettering entschieden, sodass am Ende “Apple Watch” auf der Schachtel steht. Dafür habe ich den Apfel in der entsprechenden Größe ausgedruckt. 

Tipp: Die Schablone direkt in Deckelgröße ausdrucken und zentrieren. So ist das Logo exakt in der Mitte.

Und so klappt das Übertragen des Motivs:

  1. Die Rückseite des Ausducks mit einem weichen Bleistift schraffieren. Ich habe hier nur entlang der Außenlinie des Motivs schraffiert.
  2. Die ausgedruckte Schablone auf die Kiste legen, dann mit einem harten Bleistift die Umrisse des Motivs nachfahren. 
  3. Die Umrisse des Logos sind nun auf der weißen Acrylfarbe gut sichtbar.
  4. Das Motiv mit einer Farbe eurer Wahl ausmalen. Ich habe mich hier für glänzende Acrylfarbe in Gold entschieden.
  5. Die goldene Farbe darf ruhig etwas dicker aufgetragen werden, das gibt eine tolle Struktur. Unbedingt gut trocknen lassen, bevor es weitergeht!
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Nachdem die Goldfarbe getrocknet ist, habe ich das Wort “watch” in Linienschrift aufgetragen. Zuerst habe ich dazu das Wort auf die Schablone geschrieben und etwas mit der Schriftart und den Abständen experimentiert. Nachdem ich mit dem Entwurf zufrieden war, habe ich ihn auf die gleiche Art und Weise auf die Schachtel übertragen wie schon beim Apfel-Logo.

Damit die Schrift etwas mehr hervorsticht und einen leichten 3D-Effekt hat, habe ich nun auf den Apfel nochmal etwas weiße Farbe aufgetupft, und zwar genau da, wo nachher auch die Schrift hinkommt. Nachdem auch diese weiße Farbe wieder getrocknet ist, kann der Schriftzug mit dem wasserfesten Filzstift endgültig aufgebracht werden.

Und schon ist die Aufbewahrungsbox für die Applewatch-Bänder fertig! Damit das ganze noch etwas edler aussieht und nichts durcheinanderkommt, habe ich die Schachtel innen mit Filz ausgekleidet. An den Filz-Einsatz für den Deckel habe ich zuvor zwei Gummibänder angenäht und in regelmäßigen Abständen abgesteppt, sodass auch hier Watchbänder ihren Platz finden.

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admin
2. August 2026
Kochersteig - Etappe 3

Von Heimhausen nach Blaufelden (20km, ca. 5h)

Heute gibt es einen etwas anderen „Urlaubs-Tipp“. Da es uns aufgrund der aktuellen Lage nicht wirklich in fremde Länder zieht, erkunden wir nämlich seit einigen Monaten jedes Wochenende radelnd oder wandernd eine andere Richtung unserer Heimat.

Nachdem wir im März und April bereits zwei Etappen des Kochersteigs gewandert sind, haben wir uns gestern spontan entschlossen, die 3. und letzte Etappe zu wandern. Schnell Vesper gerichtet, die Kamera und alles nötige eingepackt und los ging’s mit dem Auto ins Jagsttal, nach Heimhausen. Dort starteten wir gegen 11:15 Uhr unsere Samstags-Wanderung, immer entlang der blau-orangenen Schilder, welche den Kochersteig markieren. 

Zunächst kehren wir der Jagst den Rücken zu und steigen über eine Wiese und durch ein kleines Waldstück hinauf auf eine Hochebene. Dort führt uns der Weg entlang einiger Weizen- und Maisfelder bis nach Eberbach. Auf dieser Ebene muss es irgendwann rechts nach unten gehen, dieses Schild haben wir jedoch verpasst und Eberbach somit erst durch einen kleinen Umweg erreicht. Aber halb so schlimm – die zusätzliche Mühe wurde mit der Sichtung eines Rehs belohnt, welches unmittelbar vor uns aus dem hohen Gras sprang!

In Eberbach biegen wir ins verkehrsfreie und wildromantische Rötelbachtal ein, welches zu den schönsten Tälern Hohenlohes zählt. Hier führt uns zunächst ein breiter Schotterweg entlang des Waldrandes, wo wir zahlreiche Schmetterlinge beobachten können, die sich an den blühenden Disteln ihren Nektar holen. Hier haben wir auch einen schönen Platz für ein Mittags-Picknick gefunden und schnell bemerkt, welch unglaublich entspannende Wirkung ein Tal ohne Verkehrslärm hat.

Schließlich führt uns der Weg hinunter zum Rötelbach. Der folgende Abschnitt ist zwar landschaftlich wirklich traumhaft, der Wanderweg ist allerdings hier teilweise nur ein schmaler, von Brennesseln zugewucherter Pfad, sodass die nächste Etappe tatsächlich etwas beschwerlich wird. (Eine lange Hose wäre hier in der Tat nicht schlecht gewesen…).

Unten am Rötelbach angekommen lohnt sich ein kurzer Erfrischung-Stopp inklusive kühlem Fußbad! 🙂 Sieht doch fast aus wie ein Bergsee in den Alpen, oder?

Nach einiger Zeit entlang des Rötelbaches erreichen wir schließlich die Hertensteiner Mühle. Ein ganz kurzes Stück führt uns der Weg nun an der Straße entlang, dann biegen wir wieder in einen Brennessel-Pfad ein.

Es geht nun noch ein Stück durch Wälder und an Wiesen vorbei, bevor wir die Hohenloher Ebene erreichen. Die Waldwege sind durchweg schattig und die leichte Steigung merkt man kaum. Geographisch müssten wir uns irgendwo zwischen Billingsbach und Raboldshausen befinden.

Irgendwann steigt der Weg etwas steiler an und auf einmal lichtet sich der Wald. Man findet sich inmitten wunderschöner Blumenfelder der Rieger-Hofmann GmbH wieder, welche sich aktiv für die Wildpflanzenvermehrung und regionale und biologische Vielfalt einsetzt. Entlang des restlichen Weges kommen wir immer wieder an solchen Blumenfeldern vorbei, die sich auch wunderbar als Fotomotive eignen.

Aber auch durch Weizenfelder führt uns der Kochersteig. Als ich so zwischen den Felder entlang wandere, eine leichte Brise auf der Haut spüre und den Geräuschen der Getreideähren lausche, kommt mir unweigerlich das Lied „Fields of Gold“ in den Kopf. Ja, genau das ist für mich Hohenlohe: Weite, schier endlos scheinende goldene Felder kombiniert mit unangetasteter Natur, Wildblumen, kleinen Wäldchen und brummenden Insekten. Nun führt uns der Weg weiter über hügelige Felder hinweg, am Billingsbacher See vorbei bis nach Blaufelden, unserem heutigen Ziel. Immer wieder sehen wir Graureiher, Echsen, Mäuse oder Rehe auf unserem Weg. Eine wunderschöne Wanderung quer durch die hiesige Natur geht nach ca. 5 Stunden Gehzeit und 20km zu Ende. Keine Menschenseele haben wir getroffen. Einerseits schade, dass scheinbar niemand anderes auf die Idee kommt, die eigene Heimat zu erwandern. Andererseits wunderbar, denn genau so stelle ich mir Urlaub vor. Nur die Natur, Marcel und ich. Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Paradies doch so nah liegt?


Zum Vergrößern auf die Karte klicken.

Tourendaten:

Strecke: 19,81 km

Höhenmeter: 417

Gehzeit: ca. 5 Stunden

Wegbeschaffenheit: Feldwege, unbefestigte Wege, schmale Pfade, einige Abschnitte auf geteerten Wegen

Kondition: mittel, für die ganze Tour ist allerdings ein wenig Durchhaltevermögen gefragt


Weitere Informationen zu dieser Etappe gibt es hier.

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admin
2. August 2026
Weikersheim

Die Stadt Weikersheim hat nur rund 7700 Einwohner und ist nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ein echtes Kleinod. Maßgeblich für den Bekanntheitsgrad der Stadt im Main-Tauber-Kreis ist das Schloss Weikersheim mit seinen herrlichen Parkanlagen und Orangerien, welches im 12. Jahrhundert entstand. Der heutige kurze Abstecher konzentriert sich aber auf die Altstadt selbst und weniger auf die Schlossanlagen. Weikersheim – auf jeden Fall einen Besuch wert!

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