Die Stadt Weikersheim hat nur rund 7700 Einwohner und ist nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ein echtes Kleinod. Maßgeblich für den Bekanntheitsgrad der Stadt im Main-Tauber-Kreis ist das Schloss Weikersheim mit seinen herrlichen Parkanlagen und Orangerien, welches im 12. Jahrhundert entstand. Der heutige kurze Abstecher konzentriert sich aber auf die Altstadt selbst und weniger auf die Schlossanlagen. Weikersheim – auf jeden Fall einen Besuch wert!
Am Mittwoch, den 05.08.2020 machten wir uns auf unsere erste Radwanderung. Wir starteten an unserer eigenen Haustüre und folgten dem, zumindest hier in der Region, bekannten und mit 4 Sternen ausgezeichneten Kocher-Jagst-Radweg. Wir hatten uns in unseren Planungen dazu entschlossen, die “obere Schleife” zu fahren, d.h. am Kocher entlang bis zu seiner Mündung in den Neckar und von dort, wenige Kilometer weiter nördlich gelegen, die Mündung der Jagst hinauf und immer weiter im Jagsttal entlang bis nach Kirchberg an der Jagst. Von dort aus nahmen wir dann eine der zahlreichen sogenannten Querverbindungen (Q7), die uns vom Jagsttal zurück ins Kochertal nach Geislingen am Kocher und somit auch nach Untermünkheim, unserem Startpunkt, brachte. Insgesamt waren wir vier Tage unterwegs und haben dabei die für uns beachtliche Leistung von 238 km zurück gelegt und rund 1600 Höhenmeter bewältigt. Die GPX Tourdaten findet ihrhier zum downloaden. Dieser Teil des Blogs zeigt nun die Highlights des ersten Fahrttages zusammen mit ein paar kurzen Informationen zu den einzelnen Fotos. Viel Spaß!
Vor einigen Wochen habe ich ja in meinem Blog über die Amalfiküste berichtet, dass ich mich eventuell ein wenig an der analogen Fotografie versuchen würde. Wenig später fielen mir dann ein paar noch unbenutzte Filmrollen für die Yashica TL Electro X in die Hände und so ging es direkt los. Mehr oder weniger direkt müsste man wohl sagen, denn das erste Mal einen Film einzulegen war gar nicht mal so einfach und ich wusste bis zur Abholung der entwickelten Fotos aus dem Fotolabor auch nicht, ob es überhaupt geklappt hatte. Es gibt aber gute Neuigkeiten, die Fotos sind auf jeden Fall etwas geworden und das heißt die Kamera ist funktionsfähig 🙂 Bis auf die ersten beiden und letzten beiden Aufnahmen scheint es auch mit dem Spannen bzw. Einlegen des Films geklappt zu haben. Bei ein paar Fotos habe ich dann wohl aber vergessen ordentlich zu fokussieren. Die Belichtung der Fotos hat aber durchgängig gepasst, wohl auch dank der elektronischen Belichtungsmessung der Kamera, die einem dabei hilft die korrekte Verschlusszeit zu bestimmen. Es hat mir auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht mit dieser Kamera zu fotografieren, der noch größere Spannungsfaktor ist aber definitiv die entwickelten Fotos nach mehreren Wochen in den Händen zu halten. Eine Auswahl der Fotos findet ihr im Folgenden, sie sind auf einem kleinen Ausflug ins nahe gelegene Vellberg entstanden.
Verwendet habe ich für die Aufnahmen die Kamera Yashica TL Electro X in Kombination mit einem 50 mm 1:17.7 Yashinon Standardobjektiv. Als Film diente ein Kodak Klassik 200 Farbfilm mit 36 Bildern. Da ich noch einige alte Rollen übrig habe werde ich diese erstmal verbrauchen. In Zukunft könnte ich mir vorstellen aber auf Filmrollen zu wechseln, die weniger Bilder haben, sodass man nicht gar so lang warten muss bis man die Fotos entwickeln lassen kann – ein bisschen ungeduldig bin ich dann eben schon. In der Zwischenzeit ist mir ein richtiger Oldtimer zugeflogen und zwar eine Agfa Isolette II (Made in Germany) wohl aus dem Jahr 1951. Ob ich diese Maschine zum laufen bekomme? Warten wir’s ab 🙂 ! Hier schon mal ein paar sneak peeks: