Photography & Art

  • Fotografie
  • Blog
  • E-Books
  • Reisen
  • Trailer

Kategorie: Travel

admin
2. August 2026
Wanderurlaub auf Mallorca

Mit dem Rucksack entlang Mallorcas GR 221

Schon seit Langem hatten wir uns überlegt eine mehrtägige Wanderung nur mit dem Rucksack, aber dafür mit festen Unterkünften, zu machen. Ganz oben auf unserer Liste steht der Salzpfad, oder auch Southwest Coast Path, in England. Im Herbst diesen Jahres wollten wir aber die Gunst der Stunde nutzen und entschieden uns dafür, dem GR 221 auf Mallorca eine Chance zu geben. Da die Herbstferien erst Ende Oktober starteten, erschien uns der Mittelmeerraum als eine gute Möglichkeit auf mildere Temperaturen und niederschlagsfreies Wetter. Kurz vor unserem Abflug verfolgten wir aber mit einer gewissen Unruhe und Nervosität den Wetterbericht für die Balearen: Regen und schwere Stürme (inklusive Gewitter) standen für unseren Reisezeitraum auf dem Programm. Wie ein Kutter auf hoher See schwankten wir zwischen Stornieren und Durchziehen. Letzten Endes überwog die Abenteuerlust und der Wunsch nach Tapetenwechsel und so beschlossen wir  kurz vor  unserem geplanten Abflug es doch zu wagen. Am nächsten Tag deckten wir uns noch mit neuen Regenhosen ein um für den Fall der Fälle, der ja so unwahrscheinlich nicht war, gerüstet zu sein – und das war eine kluge Entscheidung!

Planung der Reise

Die weiteren Reisevorbereitungen ergaben sich mehr oder weniger aus den vorgeschlagenen Routen des Rother Wanderführers “Mallorca – GR 221”, sowie der Buchung von Unterkünften über booking.com. Das Schöne an der Route sollte sein, dass man abends stets in kleineren oder größeren Orten ankam, an denen Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung kein Problem sein sollte.

Die einzelnen Tage unseres Urlaubs bzw. Etappen der Wanderung gliederten sich wie folgt auf:

Tag 1: Ankunft Palma de Mallorca und Bustransfer nach Estellencs

Tag 2 – 5: vier Tagesetappen von Estellencs nach Port de Soller (siehe unten)

Tag 6: Abflug Palma de Mallorca

Bei den Etappen entschieden wir uns für vier der insgesamt 13 möglichen. Da wir diese Region Mallorcas schon aus vorherigen Urlauben kannten, erschienen uns die ausgewählten Etappen sehr reizvoll. Wir mussten auch feststellen, dass fünf Stunden wandern pro Tag eine wirklich gute Dauer sind, so dass man morgens noch in Ruhe frühstücken kann und doch nach der Ankunft am Ziel noch genügend Zeit hat zu relaxen und die Orte zu erkunden.

Der GR 221 (Gran Reccorrido) nennt sich auch der Weg der Trockensteinmauern (Ruta de Pedra en Sec), da er über weite Abschnitte an eben diesen entlang führt. Die einzelnen Etappen gingen grob zusammengefasst etwa 5 Stunden, waren 15 km lang und überwanden dabei 600  Höhenmeter. Wie auf der Karte zu sehen ist, zieht der GR 221 sich von Süd nach Nord an der Westküste Mallorcas. Beginnen kann man ihn in Port d’Andratx und beenden in Puerto de Pollenca

 

Packen des Wanderrucksacks

Da dies unser erster Urlaub sein sollte, den wir lediglich mit Wanderrucksäcken bestreiten wollten, war das Packen diesmal von größerer Bedeutung als sonst. Mareike hatte sich auf diversen Blogs informiert und dabei herausgefunden, dass das Gesamtgewicht des Rucksacks zwischen acht und zehn Kilogramm liegen sollte. Dementsprechend wichtig war es sich auf die nötigsten Gegenstände zu beschränken. Insgesamt ist es uns richtig gut gelungen sinnvoll zu packen und wir können tatsächlich bestätigen, dass das Gewicht soweit für die vier Etappen mit den geleisteten Höhenmetern in Ordnung bzw. angenehm war. Bedenkt man, dass es Spätherbst war und wir sowohl regendichte Kleidung, wie auch wärmende Schichten berücksichtigen mussten, so kann man davon ausgehen, dasss man sich im Sommer sogar noch das ein oder andere Kilo sparen kann. Unsere Deuter-Rucksäcke, inklusive Regenschutzhülle, (Männervariante: 40+10 Liter, Damenvariante: 35+10 Liter) mit richtig gut gepolsterten Gurten, erwiesen sich dabei als perfekte Begleiter.

Dies war die Ausrüstung, die wir im Rucksack verstauten. Hinzu kamen natürlich noch die Kleidung die wir trugen (Regenjacke, Fliesjacke, Wanderhose, Wanderschuhe), sowie die Verpflegung für die Wanderung selbst

.

Und so stiegen wir im grauen, kalten Regen Stuttgarts in den Flieger Richtung Süden und sollten zwei Stunden später im warmen Sonnenschein Mallorcas landen.

Hier geht’s zu den einzelnen Etappen der Wanderung:

Etappe 1: Estellencs – Esporles

Etappe 2: Esporles – Valldemossa

Etappe 3: Valldemossa – Deià

Etappe 4: Deià – Port de Sóller

Read More
admin
2. August 2026
Weikersheim

Die Stadt Weikersheim hat nur rund 7700 Einwohner und ist nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ein echtes Kleinod. Maßgeblich für den Bekanntheitsgrad der Stadt im Main-Tauber-Kreis ist das Schloss Weikersheim mit seinen herrlichen Parkanlagen und Orangerien, welches im 12. Jahrhundert entstand. Der heutige kurze Abstecher konzentriert sich aber auf die Altstadt selbst und weniger auf die Schlossanlagen. Weikersheim – auf jeden Fall einen Besuch wert!

Read More
admin
2. August 2026
Alpenüberquerung

Von Oberstdorf zu Fuß über die Alpen bis nach Meran – die etwas anderen Flitterwochen!

Nach langen Überlegungen aufgrund der Corona-Lage, haben wir uns relativ spontan doch noch dazu entschlossen, in den Sommerferien wegzufahren. Nach ein bisschen Recherche und einer älteren Aufzeichnung der Sendung “Wunderschön – Über die Alpen wandern” war klar: Wir wollen wandern. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig. Wir wollen Berge besteigen, zu Fuß voran kommen, Natur erleben und körperlich etwas leisten. Wir wollen die Alpen überqueren. Aber können wir so etwas überhaupt schaffen?

Von vorne bis hinten den bekannten Fernwanderweg E5 zu wandern und in Massenschlaflagern in Berghütten zu übernachten schied von Anfang an aus – erstens wegen Corona, zweitens weil man bereits Monate zuvor Schlafplätze hätte reservieren müssen und drittens weil das einfach nicht so unser Ding ist. Relativ schnell hatten wir eine Alternative für uns gefunden: Eine Alpenüberquerung auf alternativen Routen, individuell und nur zu zweit – ohne Gruppe, ohne Guide, dafür mit Hotelkomfort und Gepäcktransport. Sodass man nur mit einem leichten Tagesgepäck unterwegs sein und sich nachts in aller Ruhe regenerieren kann. Für den Anfang also eine sehr verlockende Reise für uns! Gefunden haben wir die Reise übrigens bei ASI Reisen.

Etappe 1 – vom Kleinwalsertal ins Lechtal

12 km, ↑ 800m, ↓ 300m, 4,5h

Los ging es morgens mit dem Linienbus bis nach Baad im Kleinwalsertal – hier startete unsere erste Wanderung bei wahnsinnig tollem Wetter. Es ging zunächst entlang des Bärguntbaches in einem idyllischen Tal leicht bergauf. Nach ca. 45 min erreicht man die Bärgunt-Hütte (1408m), die allerdings noch geschlossen hatte, als wir dort ankamen. Also ging es direkt weiter, es folgte ein steilerer Aufstieg durch ein Waldstück. Oben wurden wir mit einer wunderschönen und weitläufigen Alm belohnt, auf welcher wir die ersten Allgäu-Kühe und auch Pferde beobachten konnten. Weiter ging’s bergauf zum Hochalppass (1938m). Oben angekommen genossen wir ein kleines Picknick mit Blick auf den großen Widderstein (2533m).

Von nun an ging es bergab – und schnell wurde uns klar, dass es eine sehr gut Idee war, Wanderstöcke mitzunehmen! Man ist wirklich sicherer im Auf- und besonders im Abstieg und entlastet die Kniegelenke. Wir hatten nun das Ski-Gebiet Warth-Schröcken im Blick und stiegen immer weiter ab bis zur Jägeralpe am Hochtannbergpass. Hier belohnten wir uns erst einmal mit Kaspressknödelsuppe und Schnitzel mit Pommes, bevor es weiter bis in den Ortskern von Warth ging.

In Warth angekommen fuhren wir mit dem Bus bis nach Hägerau/Steeg, wo unsere erste Unterkunft auf uns wartete. Voller Elan spazierten wir noch bis zum Hägerauer Wasserfall und zum Kneipp-Becken am Lech – eine wunderbare Erfrischung für müde Wanderbeine! 🙂

Etappe 2 – vom Lechtal ins Inntal

10 km, ↑ 950m, ↓ 400m, 5h

Heute hingen schon am Morgen sehr viele Wolken in den Bergen, was leider auch den ganzen Tag so bleiben sollte. Außerdem wurde die heutige Route aufgrund eines Murenabgangs noch etwas verändert und so brachte man uns morgens mit einem Taxi bis zum Start der Wanderung kurz nach Bschlabs. Nach guten drei Stunden Aufstieg erreichten wir die Anhalter Hütte, die allerdings aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen hatte und auch weiträumig abgesperrt war. Wir legten nur eine ganz kurze Pause ein, da sich ein Gewitter zusammenzubrauen drohte. Nichtsdestotrotz aßen wir unsere belegten Brote und konnten sogar noch zwei Murmeltiere beobachten, bevor es anfing zu regnen. Von nun an gingen wir so zügig wie wir konnten weiter – denn wer ist schon gern bei Gewitter in den Bergen…

Es ging weiter über das Steinjöchl (2198m) bis hinunter zum Hahntennjoch, wo wir an einer Bushaltestelle Unterschlupf fanden, bis der Regen etwas schwächer wurde. Vor lauter Regen hatten wir beim Abstieg wohl eine in der Beschreibung unserer Route erwähnte Abzweigung verpasst, sodass wir jetzt einfach querfeldein über eine Wiese weiter zu Maldonalpe wanderten – unserem heutigen Ziel. Die Maldonalpe ist die Melkalpe der Gemeinde Imst und bietet unglaublich leckere Köstlichkeiten an, alle regional und vor Ort produziert. Nach einer Stärkung wurden wir wieder vom Taxi abgeholt und nach Imst in unsere nächste Unterkunft gebracht. Zu Fuß kommt man von dort aus nämlich nur auf der Passstraße weiter – ziemlich unromantisch und auch gefährlich.

Etappe 3 – wunderbares Ötztal

13 km, ↑ 750m, ↓ 630m, 4,5h

Wir starteten heute in Umhausen, und schauten uns zunächst den Stuibenfall an, welchen man nach gut 45min erreicht. Der Stuibenfall ist mit 159m der größte Wasserfall Tirols. Wir staunten nicht schlecht, als uns klar wurde, dass unsere heutige Wanderung erst über eine 80m lange Hägebrücke zum Wasserfall hin, und dann 700 Stufen zum Wasserfall hinauf führte. Auf verschiedenen Plattformen hat man auf dem Weg immer wieder andere Perspektiven auf die gigantische Wassermenge. Ein echtes Highlight unserer Reise und absolut empfehlenswert!

Oben angekommen ging es weiter bis nach Niederthai und Lehen. Nach einem weiteren Auf- und Abstieg erreichten wir zur Mittagsrast die Jausenstation Wiesle, wo es leckere Käsespätzle für uns gab. Von dort aus ging es auf einem Waldweg wieder hinunter ins Tal bis nach Dorf Espan. Von Dort aus dann mit dem Bus weiter nach Sölden. Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück, denn trotz Wolken und gemeldetem Regen wurden wir nicht nass.

Etappe 4 – vom Ötztal ins Passeiertal – die Königsetappe

16 km, ↑ 1122m, ↓ 760m, 6h

In Zwieselstein (kurz nach Sölden) startete die heutige Route. Von dort ging es direkt steil bergauf und dann entlang des Timmelsbaches immer weiter das Tal hinauf. Diese Route ist eine originale E5-Etappe, doch wider meiner Erwartungen war überhaupt nichts los auf der Strecke. Außer drei Wanderer und gefühlt 150 Kühen haben wir niemanden getroffen. Der Wanderweg steigt immer weiter an, bis man deutlich oberhalb der Passstraße gen Timmelsjoch marschiert. Oben angekommen (2509m) hat man einen Meilenstein erreicht: Die Grenze zwischen Österreich und Italien! Auf diesen Erfolg hin mussten wir erst einmal was Essen: Timmelsburger mit Pommes und Kaiserschmarrn mit Apfelmus.

An einer alten Zollstation vorbei, die heute nicht mehr als eine verfallene Steinhütte ist, ging es nun stetig bergab. Die letzten 30 Minuten unseres Abstiegs wurde dann eher ein Trailrun aus unserer Wanderung – wir mussten uns richtig beeilen, um den Bus nach St. Martin in Passeier zu erwischen, der fährt nämlich im 2-Stunden-Takt und allzu lange wollten wir dann doch nicht mehr warten. Es ging aber alles gut und am Restaurant Hochfirst erwischten wir unseren Bus.

Etappe 5 – entlang der Waalwege vom Passeiertal bis nach Meran

20 km, ↑ 880m, ↓ 1000m, 6,5h

Am letzten Tag unserer Alpenüberquerung hatten wir nochmal Kaiserwetter. Ab Saltaus im Passeiertal wanderten wir einen Höhenweg entlang, der dann in die Meraner Waalwegrunde überging. Den Kessel von Meran hatten wir dabei relativ bald im Blick, sodass unser Ziel so langsam greifbar wurde. Immer wieder schlängelte sich der schmale Waldpfad kleinere Täler hinein und wieder heraus, bis wir schließlich am Kuenser Waalweg angelangt waren. Diesem folgten wir bis nach Dorf Tirol. Wir kamen an hunderten Apfelbäumen vorbei, die durch das alpin-mediterrane Klima Südtirols mit 300 Sonnentagen im Jahr optimale Bedingungen zum wachsen haben. Auch Weinreben gibt es hier an jeder Ecke. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die wir durch mein persönliches Paradies wanderten, kamen wir an den Gasthof “Tiroler Kreuz” wo es mit Schluzkrapfen und Hirtenmakkeroni ein verspätetes Mittagessen gab. Von hier an ging es weiter durch das uns bekannte Dorf Tirol bis zum Tappeinerweg, auf dem wir bis nach Meran hinunter spazierten.

Wir haben es also tatsächlich geschafft. Wir sind von Deutschland über Österreich bis nach Italien gewandert. Jede einzelne Tour hatte eine unterschiedliche Landschaft zu bieten und war auf ihre Weise wunderschön. Das tägliche Laufen ist wirklich entschleunigend und hilft, die Gedanken völlig abzuschalten. Außerdem habe ich es als unglaublich befriedigend empfunden, jeden Tag eine gewisse Strecke hinter sich zu bringen und an einem anderen Ort zu landen. Wir haben unsere Reise sehr genossen und würden sie jederzeit wieder machen.

Zum Glück gibt es noch andere Routen über die Alpen!

Read More
admin
2. August 2026
Kurzurlaub im Allgäu

The Mountains are calling and we must go.
Oder: Ein Kurzurlaub im Allgäu.

Eine Nacht – das wird ja wohl drin sein als fast vollständig Geimpfte und negativ Getestete. Erlaubt ist es ja auch wieder. Ein bisschen mulmig ist uns trotzdem zumute, als wir uns dazu entschließen eine Übernachtung in Oberstaufen zu buchen und einen Kurztrip ins Allgäu zu unternehmen. Alles fängt mit einem online gebuchten Testtermin in einer Apotheke in Schwäbisch Hall an. Wir kommen pünktlich dran und können nach nicht mal drei Minuten (reinkommen, Stäbchen in die Nase, rausgehen) direkt losfahren. Testergebnis kommt per Mail, in ca. 20 Minuten. Wenn wir Glück haben, sind wir da schon auf der A7 in Richtung Süden unterwegs. Wenn wir Pech haben, können wir dann direkt wieder umkehren. 🙂 

Wir haben doppelt Glück – beide negativ, nicht viel Verkehr – und so sind wir gegen Mittag am Hotel in Oberstaufen, wo wir auch direkt ins Zimmer dürfen. Das Einchecken inklusive „Sie sind ja bestimmt beide getestet, jaja…“ erwähnen wir an dieser Stelle lieber nicht. Kurze Mittagspause auf dem Balkon und schon gehts auf die erste Wanderung. Wir laufen direkt ab Oberstaufen los bis zu den Buchenegger Wasserfällen, dann auf der anderen Seite des Tales wieder nach oben und über Steibis wieder zurück. Die Wandertour ist auf der Homepage der Stadt Oberstaufen wunderbar beschrieben (14 km, 4 Stunden, mittelschwer).

Das Wandern im Allgäu ist einfach traumhaft. Tolles Wetter, geniale Aussicht auf die Berglandschaft und dann auch noch einmal Eis to go und einmal Radler auf einer Alm – mehr Urlaubsfeeling geht ja kaum. Wir sind uns einig: Das hätte sich schon als Tagesausflug gelohnt! Auch der Wasserfall ist wirklich sehenswert!

Abends gehen wir in ein Restaurant mit Terrasse essen, das erste Mal seit ca. 9 Monaten. Ungewohnt, aber schön.

Vom Bett aus wird schließlich noch die morgige Tour geplant, während Günther Jauch in einer bekannten Quizshow eine Kandidatin vorsingen lässt. Was ist nur aus den privaten Sendern geworden?

Wir entscheiden uns für eine Rundwanderung von der Talstation der Imbergbahn über den Imberg bis zum Koyen (Österreich!) und wieder zurück. Wieder knapp 14 km und 630 Höhenmeter. Das Wetter am nächsten Tag ist sogar noch besser und nach dem Frühstück, welches coronakonform nicht als Buffet sondern am Tisch serviert wird, können wir direkt in kurzen Hosen loswandern! (Ok, ich revidiere meine Aussage: Mehr Urlaubsfeeling geht doch!!)

Die ersten 1,5 Stunden geht es erstmal nur bergauf, und das ziemlich steil. Da kann man noch so viel im Hohenloher Land wandern gehen, Bergsteigen kann man laut meinem Puls wohl einfach nicht trainieren. Oben angekommen laufen wir auf einer Art Bergkamm entlang, immer mal wieder durch kleinere Waldstücke. Ein wirklich toller Weg, der teilweise auch als „Premiumwanderweg“ markiert ist (dazu müssen wohl 34 Qualitätskriterien erfüllt sein). Wendepunkt ist der Aussichtspunkt „Kojenstein“ von welchem man einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berggipfel, den Bodensee und das Allgäuer Voralpenland hat. Auf dem Rückweg haben wir bezüglich Almen weniger Glück – entweder es gibt nichts zu essen oder es sind alle Außenplätze belegt. Zum Glück haben wir vorgesorgt und picknicken inmitten einer saftigen Wiese unsere (beim Bäcker gekauften) Chicken-Curry-Wraps. Die Rückwanderung geht schneller als gedacht (da es immer leicht bergab geht) und so gönnen wir uns auf der Panorama-Terasse des Imberghauses noch einen Cappuccino und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße, bevor wir vollends bis zum Auto absteigen. Ein bisschen k.o. aber sehr glücklich treten wir die Heimreise an. Machs gut, Naturpark Nagelfluhkette, bis ganz bald, versprochen!

Tour 1

TOur 2

Rundweg Buchenegger Wasserfälle

Eckdaten:

  • Distanz: 14,01 km
  • Dauer: 4:00 h
  • Höhenmeter: ⬆461m , ⬇576m
  • Wegebeschaffenheit: 50% z.T. schmale Waldwege, 50% Asphalt- oder Feldwege
  • empfohlene Jahreszeit: Ganzjährig begehbar, bei Regen oder Glätte aber nicht empfehlenswert
  • Highlights: Der Blick von oben auf die Wasserfälle und natürlich der Wasserfall selbst
 
Mehr Infos zur Tour gibt’s hier:

Vom Imberg zum Koyen

Eckdaten:

  • Distanz: 13,90 km
  • Dauer: 4:25 h
  • Höhenmeter: ⬆626m , ⬇659m
  • Wegebeschaffenheit: 50% schmale Waldwege, 50% Feldwege
  • empfohlene Jahreszeit: Ganzjährig begehbar, bei Regen oder Glätte aber nicht empfehlenswert
  • Highlights: Der Ausblick vom Koyenstein

 

Mehr Infos zur Tour gibt’s hier:

Read More
This website uses cookies to improve your experience. Cookie Policy