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Kategorie: Wanderung 2 Std

admin
2. August 2026
Durchs Grimmbachtal

Urlaub in Hohenlohe - Teil 5

Braunsbacher RUndweg NR. 2

Weitere Informationen zu dieser Runde findet man im Wanderführer der Gemeinde Braunsbach.

Eckdaten:

  • Distanz: 10,25 km
  • Dauer: 2:30 h
  • Höhenmeter: ⬆240m , ⬇292m
  • Wegebeschaffenheit: 30% Asphalt, 70% Wald- und Wiesenwege
  • empfohlene Jahreszeit: ganzjährig möglich, bei/nach Regen teilweise sehr matschig, am besten an heißen Sommertagen, da großteils durch Wald
  • Highlights: Tolle Perspektiven auf die Kochertalbrücke, Weitsicht auf der Hochebene
Blick auf die Kochertalbrücke Richtung Süden

Die Braunsbach-Runde Nr. 2 kann man, wie alle anderen Braunsbach-Runden, ebenfalls am Parkplatz beim Friedhof (Ausfahrt Richtung Döttingen, direkt nach dem Torturm) beginnen. Man läuft dann durch das Tor zum Marktplatz, dort am Gasthof “Zum Löwen” vorbei und folgt der Beschilderung immer Richtung Süden. Am Ende der Raingasse verzweigt sich der Weg in einen oberen und mittleren Feldweg sowie den darunterliegenden Zeilweg. Wir entscheiden uns hier für die mittlere Variante und haben bald einen tollen Ausblick auf das Kochertal mit seiner gigantischen Brücke. Auf gut angelegten Kieswegen geht es dann weiter und nach ein paar Serpentinen schwenkt der Weg ins Grimmbachtal. Langsam wandelt sich der Weg und verwildert zunehmend mit hohen Brennnesseln. Im dichter werdenden Wald wird der Weg steiler und deutlich matschiger. Wir befinden uns jetzt in Blickweite des ausgetrockneten Bachbetts des Grimmbachs und wandern immer weiter dieses Tal nach oben bis uns schließlich das Blau des Himmels und das Gelb des Rapses grüßen. Wir sind bei Elzhausen angekommen.

Auf der Hochebene angekommen machen wir eine kleine Rast und befreien uns von unliebsamen Mitreisenden, die wir im Wald aufgelesen haben. Die Felder sind in voller Blüte und liefern malerische Fotomotive. Zwischen den Feldern geht es dann weiter Richtung der Ortschaft Elzhausen, vor der wir aber rechts abbiegen und wieder die Kochertalbrücke ins Visier nehmen. Auf der ungeschützten Hochebene frischt der Wind dann zwischen durch auf, doch bald wird der Saum des Waldes erreicht, durch welchen wir wieder absteigen und auf den selben Kiesweg außerhalb Braunbachs treffen, auf dem wir auch schon den Hinweg bestritten hatten. Ab hier ist es nicht mehr weit bis wir wieder in Braunsbach ankommen und mit unserer Vespa die kurze Heimfahrt antreten.

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admin
2. August 2026
Zu den Mammutbäumen

Kochersteig - Beimbach nach Kirchberg a. d. Jagst

Weitere Informationen zu dieser Runde findet man auf der offiziellen Website des Kocher-Jagst-Trails.

Eckdaten:

  • Distanz: 12 km
  • Dauer: 2:55 h
  • Höhenmeter: ⬆221m , ⬇219m
  • Wegebeschaffenheit: 10% Asphalt, 90% Wald- und Wiesenwege
  • empfohlene Jahreszeit: ganzjährig möglich
  • Highlights: Mammutbäume und Aussicht auf Kirchberg an der Jagst, Esel

 

Wir beginnen diesen Abschnitt des Jagsttrails in Beimbach. An der westlichen Ortseinfahrt befindet sich auf der rechten Seite direkt nach der Brücke ein Parkplatz von dem aus wir los marschieren. Es ist heute der 1. Januar und die Temperaturen sind knapp über dem Gefrierpunkt – perfekt also, um dick eingepackt gut in das neue Jahr zu starten. Nach gut 2,5 km kommen wir auch schon zu einer riesengroßen Überraschung, im wahrsten Sinne des Wortes. Mitten im Wald finden wir eine kleine Hütte, sowie ein Picknick-Platz an einer Lichtung vor, umgeben von gigantischen Mammutbäumen. Damit hätten wir in Hohenlohe wahrlich nicht gerechnet! Die Infotafel lässt uns wissen, dass die damals ein- bis zweijährigen Bäume im Jahr 1856/1866 ausgepflanzt wurden. Die Mammutbäume hier haben zwar noch nicht die Ausmaße des General Sherman Tree im Sequoia National Park (Kalifornien, USA) mit seinen rund 84 m Höhe erreicht, doch sind sie recht stattlich und stechen aus dem umliegenden Forst sofort heraus.

Bitte klicken und mehr Infos lesen zu können

Nach diesen beeindruckenden Baumriesen setzen wir unseren Weg Richtung Kirchberg an der Jagst fort und steigen kurz vor unserem Wendepunkt Richtung Jagst ab. Dort stärken wir uns und wärmen uns bei einer Tasse Tee auf. Abschließend statten wir den beiden zutraulichen Eseln (Marco-Fritz und Chuck-Berry) noch einen kurzen Besuch ab und verteilen ein paar Streicheleinheiten. Ehe es uns zu kalt wird treten wir den Rückweg an und folgen dabei dem gleichen Weg. 

Ausreichend Proviant sichert den Heimweg
Ich (links) und ein süßer Esel

Nach rund drei Stunden sind wir wieder an unserem Auto angelangt und haben uns fest vorgenommen den Mammutbäumen und dem Picknick-Platz spätestens im Sommer einen erneuten Besuch abzustatten.

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