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Monat: August 2026

admin
2. August 2026
Kocher-Jagst-Radweg: Etappe 1

Am Mittwoch, den 05.08.2020 machten wir uns auf unsere erste Radwanderung. Wir starteten an unserer eigenen Haustüre und folgten dem, zumindest hier in der Region, bekannten und mit 4 Sternen ausgezeichneten Kocher-Jagst-Radweg. Wir hatten uns in unseren Planungen dazu entschlossen, die “obere Schleife” zu fahren, d.h. am Kocher entlang bis zu seiner Mündung in den Neckar und von dort, wenige Kilometer weiter nördlich gelegen, die Mündung der Jagst hinauf und immer weiter im Jagsttal entlang bis nach Kirchberg an der Jagst. Von dort aus nahmen wir dann eine der zahlreichen sogenannten Querverbindungen (Q7), die uns vom Jagsttal zurück ins Kochertal nach Geislingen am Kocher und somit auch nach Untermünkheim, unserem Startpunkt, brachte. Insgesamt waren wir vier Tage unterwegs und haben dabei die für uns beachtliche Leistung von 238 km zurück gelegt und rund 1600 Höhenmeter bewältigt. Die GPX Tourdaten findet ihr hier zum downloaden. Dieser Teil des Blogs zeigt nun die Highlights des ersten Fahrttages zusammen mit ein paar kurzen Informationen zu den einzelnen Fotos. Viel Spaß!

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admin
2. August 2026
Analoge Fotografie

Vor einigen Wochen habe ich ja in meinem Blog über die Amalfiküste berichtet, dass ich mich eventuell ein wenig an der analogen Fotografie versuchen würde. Wenig später fielen mir dann ein paar noch unbenutzte Filmrollen für die Yashica TL Electro X in die Hände und so ging es direkt los. Mehr oder weniger direkt müsste man wohl sagen, denn das erste Mal einen Film einzulegen war gar nicht mal so einfach und ich wusste bis zur Abholung der entwickelten Fotos aus dem Fotolabor auch nicht, ob es überhaupt geklappt hatte. Es gibt aber gute Neuigkeiten, die Fotos sind auf jeden Fall etwas geworden und das heißt die Kamera ist funktionsfähig 🙂 Bis auf die ersten beiden und letzten beiden Aufnahmen scheint es auch mit dem Spannen bzw. Einlegen des Films geklappt zu haben. Bei ein paar Fotos habe ich dann wohl aber vergessen ordentlich zu fokussieren. Die Belichtung der Fotos hat aber durchgängig gepasst, wohl auch dank der elektronischen Belichtungsmessung der Kamera, die einem dabei hilft die korrekte Verschlusszeit zu bestimmen. Es hat mir auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht mit dieser Kamera zu fotografieren, der noch größere Spannungsfaktor ist aber definitiv die entwickelten Fotos nach mehreren Wochen in den Händen zu halten. Eine Auswahl der Fotos findet ihr im Folgenden, sie sind auf einem kleinen Ausflug ins nahe gelegene Vellberg entstanden.

Verwendet habe ich für die Aufnahmen die Kamera Yashica TL Electro X in Kombination mit einem 50 mm 1:17.7 Yashinon Standardobjektiv. Als Film diente ein Kodak Klassik 200 Farbfilm mit 36 Bildern. Da ich noch einige alte Rollen übrig habe werde ich diese erstmal verbrauchen. In Zukunft könnte ich mir vorstellen aber auf Filmrollen zu wechseln, die weniger Bilder haben, sodass man nicht gar so lang warten muss bis man die Fotos entwickeln lassen kann – ein bisschen ungeduldig bin ich dann eben schon. In der Zwischenzeit ist mir ein richtiger Oldtimer zugeflogen und zwar eine Agfa Isolette II (Made in Germany) wohl aus dem Jahr 1951. Ob ich diese Maschine zum laufen bekomme? Warten wir’s ab 🙂 ! Hier schon mal ein paar sneak peeks:

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admin
2. August 2026
Kochersteig - Etappe 3

Von Heimhausen nach Blaufelden (20km, ca. 5h)

Heute gibt es einen etwas anderen „Urlaubs-Tipp“. Da es uns aufgrund der aktuellen Lage nicht wirklich in fremde Länder zieht, erkunden wir nämlich seit einigen Monaten jedes Wochenende radelnd oder wandernd eine andere Richtung unserer Heimat.

Nachdem wir im März und April bereits zwei Etappen des Kochersteigs gewandert sind, haben wir uns gestern spontan entschlossen, die 3. und letzte Etappe zu wandern. Schnell Vesper gerichtet, die Kamera und alles nötige eingepackt und los ging’s mit dem Auto ins Jagsttal, nach Heimhausen. Dort starteten wir gegen 11:15 Uhr unsere Samstags-Wanderung, immer entlang der blau-orangenen Schilder, welche den Kochersteig markieren. 

Zunächst kehren wir der Jagst den Rücken zu und steigen über eine Wiese und durch ein kleines Waldstück hinauf auf eine Hochebene. Dort führt uns der Weg entlang einiger Weizen- und Maisfelder bis nach Eberbach. Auf dieser Ebene muss es irgendwann rechts nach unten gehen, dieses Schild haben wir jedoch verpasst und Eberbach somit erst durch einen kleinen Umweg erreicht. Aber halb so schlimm – die zusätzliche Mühe wurde mit der Sichtung eines Rehs belohnt, welches unmittelbar vor uns aus dem hohen Gras sprang!

In Eberbach biegen wir ins verkehrsfreie und wildromantische Rötelbachtal ein, welches zu den schönsten Tälern Hohenlohes zählt. Hier führt uns zunächst ein breiter Schotterweg entlang des Waldrandes, wo wir zahlreiche Schmetterlinge beobachten können, die sich an den blühenden Disteln ihren Nektar holen. Hier haben wir auch einen schönen Platz für ein Mittags-Picknick gefunden und schnell bemerkt, welch unglaublich entspannende Wirkung ein Tal ohne Verkehrslärm hat.

Schließlich führt uns der Weg hinunter zum Rötelbach. Der folgende Abschnitt ist zwar landschaftlich wirklich traumhaft, der Wanderweg ist allerdings hier teilweise nur ein schmaler, von Brennesseln zugewucherter Pfad, sodass die nächste Etappe tatsächlich etwas beschwerlich wird. (Eine lange Hose wäre hier in der Tat nicht schlecht gewesen…).

Unten am Rötelbach angekommen lohnt sich ein kurzer Erfrischung-Stopp inklusive kühlem Fußbad! 🙂 Sieht doch fast aus wie ein Bergsee in den Alpen, oder?

Nach einiger Zeit entlang des Rötelbaches erreichen wir schließlich die Hertensteiner Mühle. Ein ganz kurzes Stück führt uns der Weg nun an der Straße entlang, dann biegen wir wieder in einen Brennessel-Pfad ein.

Es geht nun noch ein Stück durch Wälder und an Wiesen vorbei, bevor wir die Hohenloher Ebene erreichen. Die Waldwege sind durchweg schattig und die leichte Steigung merkt man kaum. Geographisch müssten wir uns irgendwo zwischen Billingsbach und Raboldshausen befinden.

Irgendwann steigt der Weg etwas steiler an und auf einmal lichtet sich der Wald. Man findet sich inmitten wunderschöner Blumenfelder der Rieger-Hofmann GmbH wieder, welche sich aktiv für die Wildpflanzenvermehrung und regionale und biologische Vielfalt einsetzt. Entlang des restlichen Weges kommen wir immer wieder an solchen Blumenfeldern vorbei, die sich auch wunderbar als Fotomotive eignen.

Aber auch durch Weizenfelder führt uns der Kochersteig. Als ich so zwischen den Felder entlang wandere, eine leichte Brise auf der Haut spüre und den Geräuschen der Getreideähren lausche, kommt mir unweigerlich das Lied „Fields of Gold“ in den Kopf. Ja, genau das ist für mich Hohenlohe: Weite, schier endlos scheinende goldene Felder kombiniert mit unangetasteter Natur, Wildblumen, kleinen Wäldchen und brummenden Insekten. Nun führt uns der Weg weiter über hügelige Felder hinweg, am Billingsbacher See vorbei bis nach Blaufelden, unserem heutigen Ziel. Immer wieder sehen wir Graureiher, Echsen, Mäuse oder Rehe auf unserem Weg. Eine wunderschöne Wanderung quer durch die hiesige Natur geht nach ca. 5 Stunden Gehzeit und 20km zu Ende. Keine Menschenseele haben wir getroffen. Einerseits schade, dass scheinbar niemand anderes auf die Idee kommt, die eigene Heimat zu erwandern. Andererseits wunderbar, denn genau so stelle ich mir Urlaub vor. Nur die Natur, Marcel und ich. Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Paradies doch so nah liegt?


Zum Vergrößern auf die Karte klicken.

Tourendaten:

Strecke: 19,81 km

Höhenmeter: 417

Gehzeit: ca. 5 Stunden

Wegbeschaffenheit: Feldwege, unbefestigte Wege, schmale Pfade, einige Abschnitte auf geteerten Wegen

Kondition: mittel, für die ganze Tour ist allerdings ein wenig Durchhaltevermögen gefragt


Weitere Informationen zu dieser Etappe gibt es hier.

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admin
2. August 2026
Weikersheim

Die Stadt Weikersheim hat nur rund 7700 Einwohner und ist nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ein echtes Kleinod. Maßgeblich für den Bekanntheitsgrad der Stadt im Main-Tauber-Kreis ist das Schloss Weikersheim mit seinen herrlichen Parkanlagen und Orangerien, welches im 12. Jahrhundert entstand. Der heutige kurze Abstecher konzentriert sich aber auf die Altstadt selbst und weniger auf die Schlossanlagen. Weikersheim – auf jeden Fall einen Besuch wert!

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