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Monat: August 2026

admin
2. August 2026
Lettering-Tipp für Einsteiger: (1)

Heute stelle ich euch eine Art des Handletterings vor, für die man keinerlei Vorkenntnisse oder spezielle Materialen braucht. Man nennt sie “Faux Calligraphy” was so viel wie falsche Kalligrafie bedeutet. Die bekannten Kalligrafie-Effekte (Abwechslung von dünnen und dicken Schreiblinien) entstehen hier nicht durch einen unterschiedlichen Schreibwinkel der Feder oder durch verschieden starken Druck wie bei Pinselstiften, sondern mit einem einfachen Trick. Mithilfe meiner folgenden Tipps könnt ihr diese Schriftart schnell selbst ausprobieren und erlernen.

Das Material: Ich braucht für die “Faux Calligraphy” schlicht und einfach einen Stift und Papier. Welchen Stift ihr wählt ist dabei völlig egal. In den folgenden Beispielen habe ich mit einem normalen schwarzen Fineliner gearbeitet, selbstverständlich geht aber auch Bleistift oder ein Kugelschreiber. Als Papier diente eine leere Seite in einem alten punktkarierten Notizbuch.

Die Grundregeln: Jeder Buchstabe entsteht durch Linien, die entweder von unten nach oben gezogen werden (sogenannte upstrokes), oder von oben nach unten (=downstrokes). Im Bild unten verdeutlichen die kleinen Pfeile die Schreibrichtung der Buchstabenlinien. Upstokes sind grün markiert, downstrokes rot. Die Regel lautet nun: Upstrokes bleiben dünn, downstrokes werden dicker gemacht.

Konkret geht man dabei in drei Schritten vor:

Schritt 1:

Zuerst schreibt man ein Wort in einer normalen, möglichst gleichmäßigen Schreibschrift.

Schritt 2:

Dann zieht man neben allen downstrokes einen zusätzlichen Strich, um diese zu “verdoppeln”.

Schritt 3:

Schließlich füllt man die Zwischenräume, indem man sie einfach ausmalt.

…und schon hat man eine Schreibschrift kreiert, die fast so aussieht als hätte man sie mit einem Brushpen oder einer Feder geschrieben. Und das ganz ohne teures Zubehör.

Hier nochmal der direkte Vergleich: der obere Schriftzug ist mit der Faux Calligraphy-Methode entstanden. Dabei bin ich exakt nach den oben genannten Schritten vorgegangen, immer nach der Regel: upstrokes bleiben dünn, downstrokes werden dicker gemacht. Anfangs braucht man ein wenig Übung, aber wenn man mal bewusst auf die Schreibrichtung achtet, gelingt es ganz leicht.

Der untere Schriftzug ist mit einem Brushpen entstanden. Hier entstehen die dickeren Linien durch stärkeren Druck beim Schreiben. Dafür benötigt man deutlich mehr Übung. Dazu werde ich aber in Kürze einen weiteren Blogeintrag verfassen.

Wie man sieht, sieht man fast keinen Unterschied! 😉

Noch ein letzter Kreativ-Tipp: Ruhig auch mal ausprobieren, die Zwischenräume der downstrokes gar nicht oder mit einer anderen Farbe zu füllen. Auch Schraffuren und Schattierungen sehen spannend aus und verleihen der Schrift einen ganz anderen Charakter. Probieren geht über Studieren! Auch bei Druckbuchstaben funktioniert der Trick übrigens!

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, welche Linien der Buchstaben upstrokes und welche downstrokes sind, findet ihr hier noch ein Faux Calligraphy Alphabet von mir zum downloaden. So könnt ihr bei Buchstaben, bei welchen ihr euch nicht ganz sicher seid, einfach abschauen!

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admin
2. August 2026
5 Tipps für Barcelona

Barcelona, die Metropole am Mittelmeer, ist mit rund 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Mit durchschnittlich 27 Millionen Besuchern pro Jahr allerdings der unangefochtene Spitzenreiter in der Kategorie “Tourismus”. Die Zahl der Touristen, etwa 17 mal Barcelonas einheimische Bevölkerung, führen vor allem in der Hauptsaison zu nur noch schwer zu ertragenden Zuständen, so schwer, dass einige Barcelonier (Bezeichnung laut Knigge) sich dazu genötigt sahen gegen diese Form des Tourismus zu demonstrieren – “Klasse statt Masse” soll vermehrt das Credo sein, von “Qualitätstourismus” ist immer häufiger die Rede. Wer wie wir allerdings die Möglichkeit hat Barcelona außerhalb der Hauptsaison zu besuchen, der wird sich sehr an dieser Stadt erfreuen. Wir besuchten Barcelona im März und sind seitdem große Freunde dieser Stadt. Im Folgenden möchte ich euch gerne meine persönlichen, eventuell auch fotographischen, Highlights dieser Stadt zeigen: 5 Tipps für Barcelona – los geht’s!

Tipp Nummer 1: Barcelona en bici. Wer sich zu Beginn einen Überblick verschaffen möchte und möglichst viele Ecken und Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und genießen will, der sollte auf jeden Fall mit einer Fahrradtour durch Barcelona starten. Wir haben es an unserem zweiten von sechs Aufenthaltstagen (03.03.-08.03.19) gemacht und fanden es sehr interessant. Zum Einen erhielten wir auf der geführten Tour viele Informationen über verschiedene Gebäude, Parkanlagen und Barcelona allgemein. Zum Anderen hat das Fahrrad den Vorteil, dass man doch große Teile der Stadt erkunden kann und gleichzeitig quasi an jeder Stelle absteigen kann um zu verweilen. Nach rund drei Stunden hat man dann von der Sagrada Familia, Gaudis diversen Häusern, Parc de la Ciutadella bis hin zum Olympischen Dorf (La Vila Olimpica del Poblenou) einiges erlebt und gesehen.

La Sagrada Familia
La Ciutadella
El peix d’or von Frank Gehry
Casa Milà
Arc de Triomf
Blick über die Playa de la Barceloneta

Tipp Nummer 2: Park Güell – abans de l’obertura. Der Park Güell (von Antoni Gaudi erbaut) ist sicherlich ein Schmuckstück, aber wirklich nur bevor er offiziell seine Tore öffnet. Selbst in der von mir viel gepriesenen Nebensaison war die Schlange um 8:30 Uhr morgens wirklich extrem. Zum Einen lag es daran, dass der Park um diese Uhrzeit regulär öffnet; zum Anderen daran, dass die Touristenbusse direkt am Eingang die Besucher abliefern. Am besten kann man den Park also genießen, wenn man sich früh morgens zu Fuß auf den Weg macht. Als Belohnung muss man dann noch nicht einmal Eintritt zahlen. Wir waren nach knappen zwei Kilometern Fußmarsch von unserer Unterkunft gegen 7.15 Uhr und somit mehr als eine Stunde vor der regulären Öffnung um 8.30 Uhr am westlichen Nebeneingang des Parkes (Av. del Coll del Portell), von wo aus man über Treppen und ein geöffnetes Tor den Park erkunden kann.

Park Güell – El Pòrtic de la Bugadera

Tipp Nummer 3: Tapas-Tour über AirBnB Experience Was sich zunächst ungewöhnlich anhört, entpuppte sich als wirklich tolles Ereignis. Seit geraumer Zeit ist es möglich über die bekannte AirBnB-Seite sich nicht nur Unterkünfte zu buchen, sondern auch “experiences”, und es war tatsächlich eine tolle Erfahrung. Geführt von unserem Guide aus Barcelona und sieben anderen Teilnehmern aus den USA und Indien wurden wir durch gleich drei Stadtteile Barcelonas geleitet. Die Stimmung innerhalb der Gruppe und mit dem Guide war ausgesprochen gut, ebenso wie die Tapas und Getränke, die an den verschiedensten Stationen und bodegas zu sich genommen wurden. Für uns war es die perfekte Kombination aus essen, trinken, sich unterhalten und einer kleinen Stadtführung (3 Stunden, 5 Stopps, 12 Tapas).

Tipp Nummer 4: Walden 7 – objecte fotogràfic Barcelona bietet, was Architektur anbelangt, eine unglaubliche Vielfalt, stark geprägt vom Schaffen Gaudis. Doch auch die zeitgenössischen Ausprägungen haben ihren Platz in der Stadt und im Umland gefunden. Ein besonders bemerkenswertes Exemplar kontemporärer Architektur ist das “Walden 7” von Ricardo Bofill. Der Apartmentkomplex wurde 1975 in Sant Just Desvern gebaut und erhielt seinen Namen als Referenz zu B.F. Skinners utopischem Science-Fiction Roman “Walden Two”. Als (Stadt-)Geograph kommt es bei der Betrachtung des Gebäudes unwillkürlich zur Assoziation mit dem Begriff “fortification”. Eine kleine Studie des Gebäudes findet sich in der folgenden Galerie. Ob man das Gebäude mag oder nicht, es hinterlässt seine Spuren und ist die Busfahrt in Barcelonas Westen wert.

Tipp Nummer 5: Cookies Demasié – los mejores rolls de Barcelona! Die mit Abstand besten Zimtschnecken Barcelonas, … der Welt?! Möglich ist es. Wer im Stadtteil Born unterwegs ist, sollte sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen lassen (Carrer de la Princesa, 28). Neben den klassischen Zimtschnecken sind die unterschiedlichsten Toppings und Füllungen von Pistazie und Nutella über gesalzenes Karamell bis hin zu Erdbeeren genau das, was es so schwer macht sich zu entscheiden.

Ich hoffe diese fünf Tipps sind etwas, das man jetzt nicht in jedem Reiseführer findet und wir wünschen allen zukünftigen Barcelona-Besuchern viel Spaß und sagen adéu!

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admin
2. August 2026
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admin
2. August 2026
Vespa-Tasche

Endlich hab ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllt und mir eine wunderschöne Vespa gekauft. Doch bis sie geliefert werden könnte, musste ich fast 2 Wochen warten. Und um die Wartezeit zu verkürzen, musste ich mich ablenken. Warum also nicht eine passende Handtasche zum neuen Gefährt nähen?

Da mir der Schnitt so super gut gefällt, ist nochmals eine Handtasche nach dem Schnittmuster “Cambag Tessa” von Crearesa entstanden. Ich habe das Schnittmuster in Größe S noch ein wenig vergrößert, damit mein Riesen-Geldbeutel auch reinpasst. Als Grundmaterial diente eine alte hellgraue Jeans von meinem Mann. Hach, ich liebe solche Upcycling-Projekte! Ist es nicht toll, wenn man so noch weiterhin Freude an dem Material hat, anstatt es wegzuwerfen?

Außerdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Paspel selbst hergestellt. Dazu gibt es verschiedene Tutorials auf YouTube, und es ist gar nicht so schwierig! So konnte ich auf der Frontseite nochmals dezent die Farben der italienischen Flagge einbauen und den Reißverschluss etwas aufpimpen 🙂

Für das Logo habe ich mir das original Vespa-Logo zuerst ausgedruckt, dann auf ein dickeres Papier geklebt und feinsäuberlich ausgeschnitten. So hatte ich eine Schablone, die ich auf Kunstleder übertragen konnte. Nachdem ich den Schriftzug ausgeschnitten hatte, habe ich ihn klappkantig mit geradem Stich aufgenäht. Es ist ein bisschen knifflig, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Die Patchwork-Italienflagge auf einer Seite ist ein weiterer Hingucker, wie ich finde. Auch für das Innenfutter hatte ich zum Glück einen perfekten Stoff da. Ein Digitaldruck mit Motiven rund um Italien, auf dem auch eine rote Vespa zu sehen war. Den Stoff habe ich vergangenen Herbst auf der Kreativmesse in Stuttgart ergattert.

Die metallisierten Reißverschlüsse sowie die D-Ringe und Karabiner am Gurt sind übrigens von Snaply, den Tragegurt habe ich aus einem Oilskin-Rest genäht. Die Taschenzubehör-Sachen von Snaply kann ich übrigens uneingeschränkt empfehlen, sie sehen super edel aus und sind von toller Qualität!

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admin
2. August 2026
Top Quality Design

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Hello I am Photographer

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