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Kategorie: Alle

admin
2. August 2026
Tapas - kulinarische Reisesouvenirs

Ein handgelettertes Rezepte- und Reisebuch von Mareike Baumgärtner (damals noch Deeg 😉 )

Das Tapas-Buch ist ein wahres Herzensprojekt von mir. Eine Kombination aus nahezu allen meinen Hobbys und Leidenschaften: Handlettering, Malen, Reisen, Kulinarik. Das Konzept des Buchen ist das folgende: kleine Reiseberichte von unseren gemeinsamen Reisen kombiniert mit Rezepten für kleine Häppchen, die durch die dort erlebten Eindrücke, Gerüche und Geschmäcke inspiriert wurden. Sozusagen also kulinarische Reisesouvenirs, die einen in Sekunden dorthin versetzen, wo man diesen Geschmack zuletzt gekostet hat – in den Urlaub.

Die Rezepte im Buch sind alle von Hand gezeichnet und so einfach wie möglich im Sketchnote-Stil gehalten, damit man sofort sieht was man braucht und direkt Lust hat, die Rezepte nachzumachen.

So habe ich über ein halbes Jahr an den Rezepten gefeilt, ausprobiert, gekocht, verändert, gekostet (Danke an dieser Stelle auch an Marcel fürs ständige Tapas-Essen) bis die Rezepte – für mich – perfekt waren. Dazu kommen wunderbare Fotos von Marcel, alle auf unserem Esstisch entstanden. Ich bin wirklich sehr stolz auf dieses Buch und kann es kaum glauben dass wir bisher zwei (kleine) Auflagen komplett verkaufen konnten.

Sobald eine neue Auflage in Planung ist, werde ich euch im Blog darüber informieren.


Hier ein kleiner Einblick in mein Tapas-Buch:

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admin
2. August 2026
Mallorca

Das typische Bild Mallorcas – die Party-Insel, geprägt aus den Dekaden nach den 1970ern, ist natürlich längst (so hoffe ich) einem anderen, schöneren gewichen. Für mich liegt der Reiz der Balearen-Insel in ihrem kulturellen aber auch landschaftlichem Reichtum. Der Besuch im Februar diesen Jahres war nicht mein bzw. unser erster, aber wieder einmal waren wir begeistert von Mallorca. Besonders beeindruckend ist nach wie vor die Westküste der Insel.

Valldemossa

Ein besonderes Highlight ist natürlich Valldemossa – selten habe ich ein malerischeres oder einladenderes Dörfchen besucht, welches mir so im Gedächtnis geblieben ist. Wesentlich beigetragen zu dem positiven Eindruck hat natürlich die Tatsache, dass es quasi keine weiteren Touristen gab, die das Örtchen an diesem Tage besucht hatten – ein glücklicher Umstand, der in der Hochsaison sicherlich ganz anders aussieht. Valldemossa besticht für mich vor allem durch seine Lage, mit tollen Ausblicken ins Umland und des Weiteren mit seinen idyllischen, engen Gässchen, oftmals garniert mit zahlreichen Töpfen und Pflanzen. Im Ort gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten: neben dem Kartäuserkloster aus dem Jahre 1399, inklusive Chopin Museum (Museo Cartoixa de Valldemossa), der Carrer Rectoria mit ihren Pflanztöpfen kann ich auch einen Abstecher in eine lokale Bäckerei, z.B. die Patisseria C’an Molinas, empfehlen um dort das typisch mallorquinische Gebäck, die ensaimada, zu probieren.

Son Marroig

Ein weiteres Highlight an der Westküste ist zudem das Herrenhaus Son Marroig des österreichischen Erzherzogs Ludwig Salvator. Hier gibt es zwei Sehenswürdigkeiten, zum Einen den marmornen Tempel, und zum Anderen eine schöne Wanderung hinab ans Meer und auf die unterhalb liegende Landzunge Na Foradada. Neben verschiedener Bauwerke war Ludwig Salvator, da er ein großer Freund der Insel und ihrer natürlichen Schönheit war, auch maßgeblich an der Errichtung verschiedener Wanderwege bspw. in die Serra de Tramuntana beteiligt. Son Marroig haben wir dann gegen ein kleines Entgelt besucht und konnten dabei die pittoreske Gartenanlage und erwähnten Tempel näher begutachten. Wer in das obere Stockwerk des Hauptgebäudes geht, kann von dort ebenfalls einen herrlichen Ausblick auf den griechisch-inspirierten Tempel und das azurblaue Mittelmeer im Hintergrund erhaschen.

Entlang des Weges hinunter zur Landzunge lassen sich auch einige interessante geologische Formen beobachten, deren Entstehung stark an Stalaktiten erinnert. Hierbei fällt gelöstes Material am jeweiligen Ende des Zapfens aus und verlängert diesen fortlaufend (Sinterung). Ursprung dieses Prozesses ist wohl das vorhandene Niederschlagswasser, welches des Gestein löst, später dann beim Hinabfließen über das Gestein, die gelöste Substanz wieder ausfallen lässt, ganz ähnlich wie bei den bekannten Kalksinterterrassen Pamukkales.

Speläothem
“Stalaktitische Ausprägungen”

Deià

Setzt man den Weg nach diesem Zwischenstopp fort, gelangt man schließlich in das Örtchen Deià selbst, welches auf rund 400 M ü. NN liegt. Das “Künstlerdorf Mallorcas” ist die Heimat einiger bekannter Größen wie Pierce Brosnan, Andrew Lloyd Webber oder auch ehemals von Pablo Picasso, die sich hier ihre Sommerresidenzen akquiriert haben. Am höchsten Punkt des Dorfes, es Puig, befindet sich die Kirche und zwei alte Kanonen, die zum Schutz vor Piratenangriffen im 16. und 17. Jahrhundert dienten.

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admin
2. August 2026
Upcycling Projekt IKEA "Moppe"

Neben den vielen negativen Aspekten in Zeiten der Corona-Krise gibt es für mich durchaus etwas Positives: man hat Zeit. So viel Zeit sogar, dass man endlich Dinge umsetzen kann, die man schon lange im Kopf hatte.

Meine Moppe-Kommoden VORHER

So habe ich mich gestern ans „Aufhübschen“ meiner Moppe-Kommoden von Ikea gemacht. Nachdem ich früher schon mal eine bemalt hatte, wollte ich irgendwas anderes ausprobieren und es stand schnell fest: ich will sie bekleben. Nur mit was?

Die Idee kann mir dann tatsächlich durch zwei genähten Körbchen, die ich beim Aufräumen wieder gefunden hatte: alte „Landkarten“! Davon hatte ich noch einige auf dem Dachboden rumliegen. Nach einem kurzen Check stand fest: Die Landkarten passen farblich null in mein neu gestaltetes Kreativzimmer. Deshalb habe ich mich für alte Lehrkarten aus der Grundschule entschieden, auf denen „heimische Laubbäume“ abgebildet waren. Die Karten sind gebraucht und wurden von der Grundschule aussortiert, meine Mama hat sie damals „gerettet“ und wohl schon gespürt, dass man daraus noch coole Dinge machen kann. Sie haben einige Knicke und Risse, was den Vintage-Look perfekt macht. Außerdem ist die Rückseite der Karten so Leinwand/Tapeten-mäßig, sodass man sie gut kleben kann.

Folgende Materialien habe ich für mein Upcycling-Projekt verwendet:

Zuerst den Ausschnitt der Karte aussuchen, der auf der Front der Kommode zu sehen sein soll. Dann alle Schubladen entsprechend nebeneinander auf die Karte stellen und die Umrisse mit Bleistift übertragen. (Auf die Rückseite!)

Beim Ausschneiden der Teile dann unbedingt darauf achten, leicht innerhalb der aufgezeichneten Linie zu schneiden. So ist das ausgeschnittene Kartenteil minimal kleiner als die Moppe-Schublade und es steht nichts über. Im Zweifelsfall lieber nochmal nachkontrollieren und eventuell nochmal einen Millimeter außen herum abschneiden, falls das Teil noch zu groß ist. Sobald es (wenn auch nur ein klein wenig) übersteht, lässt sich die Schublade nicht mehr so gut rein und rausschieben. 

Dann das Frontteil der Schublade mit Bastelkleber einstreichen. Dabei darauf achten, dass der Kleber wirklich bis außen zum Rand geht. Ich habe den Kleber direkt aus der Flasche aufgetragen und mit einem Stück Papier verstrichen, damit er überall gleichmäßig dick verteilt ist. Das ausgeschnittene Kartenteil draufkleben und mit einem Tuch richtig gut festdrücken. Man kann auch mit etwas Druck von der Mitte nach außen streichen, dann kommt ggf. etwas Bastelkleber an den Kanten wieder heraus. Das macht aber gar nichts, diesen kann man einfach mit dem Finger verstreichen. Das ganze jetzt mit allen anderen Schubladen genauso wiederholen.

So – nun nur noch gut trocknen lassen und die Schubladen wieder in die Kommode schieben – Fertig!

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admin
2. August 2026
Chalk-Lettering

Seit zwei Jahren gestalte ich einmal im Monat die Kundenstopper von Krimmers Backstub’ in Untermünkheim neu. Als Inspiration für die Kreidetafeln dienen die professionellen Werke einiger “chalk lettering artists” auf Instagram und Pinterest. Es macht unheimlichen Spaß die triste schwarze Fläche mit Kreide zum Leben zu erwecken und ich habe das Gefühl, dass ich mich von Tafel zu Tafel verbessere. Ich arbeite mit normaler Tafelkreide sowie mit Flüssigkreidestiften in verschiedenen Stärken. Folgende Bilder zeigen eine Auswahl meiner neuesten Werke für die örtliche Bäckerei.

Weitere Informationen hier im Interview vom 30.04.2020:

Frage: Hallo Mareike, wie geht es Dir? Wann hast du das letzte Mal eine Kreidetafel belettert?

Mareike: Hallo! Danke mir geht es gut! Erst heute habe ich zwei Seiten von einem großen Aufsteller fertig gestellt.

Frage: Wie gehst Du dabei eigentlich vor?

Mareike: Zuerst markiere ich mit normaler Tafelkreide einen schmalen Rahmen sowie den Mittelpunkt der Tafel. So fällt es mir leichter das Lettering mittelzentriert auszurichten. Dann skizziere ich das Lettering bzw. ziehe Schreiblinien. Das finale Lettering schreibe ich dann mit Flüssigkreide. Zum Schluss wische ich die überstehenden Kreidespuren weg.

Frage: Fertigst Du zuvor Skizzen auf Papier an oder entsteht der Entwurf direkt an der Tafel?

Mareike: Meistens entsteht der Entwurf direkt auf der Tafel. Da normale Tafelkreide einfach wegzuwischen ist, kann man so auch schnell verschiedene Layouts ausprobieren. Wenn ich mehr Zeit habe, skizziere ich aber auch gerne einen Entwurf auf Papier.

Frage: Welche Werkzeuge verwendest Du? Hast Du Tipps und Tricks?

Mareike: Ich verwende normale Tafelkreide, die ich mit einem handelsüblichen Anspitzer spitze. So kann man feine Linien besser vorzeichnen. Flüssigkreidestifte gibt es von den verschiedensten Herstellern. Ich nutze am liebsten einen relativ dünnen mit einer 1 mm Spitze und einen dickeren mit einer 3 mm Spitze. Außerdem sind mir persönlich die Stifte mit runder Spitze lieber als die mit eckiger. Für das Vorzeichnen bzw. die Schreiblinien nutze ich ein normales 30 cm Lineal. Ein feuchtes Tuch ist natürlich praktisch um Fehler zu korrigieren. Um feine Kreidelinien am Ende wegzuradieren eignen sich auch Q-Tips / Wattestäbchen besonders gut.

Frage: Die Kreidetafeln, so wie Du sie für die Bäckerei gestaltest, sind ja “vergängliche Kunst”, da sie regelmäßig neu beschriftet werden müssen. Findest Du es nicht schade, die eigenen Kunstwerke wieder wegwischen zu müssen?

Mareike: Ein wenig schade ist es schon, besonders wenn man viel Zeit in das Lettering investiert hat. Aber die Vorfreude auf das neue Beschriften überwiegt und es macht Spaß sich immer wieder neue Schriften und Designs auszudenken. Außerdem habe ich jedes Mal wenn ich eine Beschriftung wegwische den Ansporn es noch schöner zu machen.

Frage: Auf eine Tafel zu lettern stelle ich mir relativ schwierig vor. Hast Du dafür noch einen konkreten Tip?

Mareike: Die Schwierigkeit beim chalk-lettering ist, dass man oft seine Hand nicht auf der Tafel ablegen kann ohne etwas zu verwischen. Dadurch werden die geschriebenen Linien zittriger und man kann sie nicht so leicht beherrschen. Das Einzige was hilft, ist tatsächlich einfach zu üben und sich an diese besondere Handhaltung zu gewöhnen.

Frage: Vielen Dank für Deine Zeit und die Tipps!

Mareike: Sehr gern!

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admin
2. August 2026
SWCP Etappe 5: St Ives - Zennor

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 07. August 2022

Start: St Ives, Cornerways Guest House

Dauer: 4:28 Stunden

Distanz: 12,25 km

Höhenmeter: 542 hoch, 532 runter

Ziel: Zennor, White House

Fortschritt: South West Coast Path: Padstow - Penzance (175,3 km)
Etappe 1: 29,36 km + Etappe 2: 27,67 km + Etappe 3: 18,89 km + Etappe 4: 28,93 km + Etappe 5: 12,25 km

Ausgeruht nach unserem Ruhetag in St Ives starteten wir in den zweiten Teil unseres Wanderabenteuers. Mit gerade einmal 12 km stand heute zwar die kürzeste Etappe an, doch laut Wanderführer gleichzeitig eine der schwierigsten…

Schnell wurde uns klar wieso: Die Wegebeschaffenheit war ganz anders wie bisher, statt auf schmalen Pfaden wanderten wir teilweise über Geröll und Felsblöcke, was sowohl mental als auch körperlich deutlich anstrengender und ermüdender war. Bei Regen stelle ich mir diesen Abschnitt wirklich schwierig vor, was auch so in unserem Wanderführer vermerkt war. Es kommt also neben Höhenmeter und Distanz auch auf die Wegebeschaffenheit an, wenn man eine Wandertour kategorisieren will. 

Aber das Kaiserwetter und die grandiosen Ausblicke auf Cornwalls zerklüftete Küstenlandschaft waren jegliche Anstrengungen mehr als wert! Gegen Mittag legten wir ein Picknick mit Sandwiches aus St Ives ein, da wir heute durch keinerlei Zivilisation wanderten. Leider waren die Sandwiches schon ziemlich durchgeweicht, sodass wir unseren Hunger mit Nüssen und Riegel stillen mussten. 

Auf der Strecke konnten wir einige Seehunde erspähen, die in regelmäßigen Abständen ihren Kopf aus dem azurblauen Ozean streckten.

Gegen Ende unserer Etappe mussten wir etwas ins Landesinnere laufen, um unsere Unterkunft in Zennor zu erreichen. Auch wenn man nicht in Zennor übernachtet ist das Örtchen einen Abstecher wert!

Hier genossen wir im Gartencafé “The Moomaid in Zennor” den besten Cream Tea mit Iced Latte überhaupt (was vermutlich auch unserem Unterzucker zuzuschreiben war). Direkt neben dem Café gibt es einen tollen Souvenirshop, an dem ich natürlich auch nicht vorbeigehen konnte. 

Dann checkten wir in unser äußerst gemütliches Zimmer mit Erker im “White House” ein, und verbrachten den restlichen Abend lesend und essend im wunderschönen Biergarten des “Tinners Arms”.

Impressionen der fünften Etappe

Fazit Etappe 5: 

Eine anstrengende aber kurze Etappe mit Zennor als absoluter Geheimtipp zum Übernachten. Cornwall Idyll pur!

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