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Monat: August 2026

admin
2. August 2026
SWCP Etappe 6: Zennor - St Just

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 08. August 2022

Start: Zennor, White House

Dauer: 6:40 Stunden

Distanz: 20,45 km

Höhenmeter: 724 hoch, 747 runter

Ziel: St Just, The Commercial

Fortschritt: South West Coast Path: Padstow - Penzance (175,3 km)
Etappe 1: 29,36 km + Etappe 2: 27,67 km + Etappe 3: 18,89 km + Etappe 4: 28,93 km + Etappe 5: 12,25 km + Etappe 6: 20,45 km

Nach einem typisch englischen Frühstück im Biergarten des Tinners Arms, ging es zurück auf den Costal Path. Wir konnten kaum glauben, wie viel Glück wir mittlerweile mit dem Wetter hatten. Es war bereits am Morgen regelrecht heiß und hatte keine einzige Wolke am Himmel.

Schnell kamen wir an einem traumhaften und einsamen Cottage vorbei, welches die perfekte Kulisse für jeden Rosamunde Pilcher Film abgegeben hätte. Wir waren uns einig: Hier würden wir sofort einziehen! Anschließend passierten wir die Landzunge Gurnard’s Head, und fanden, mit Blick auf die Porthmeor Cove unter uns, einen traumhaften Picknickplatz. Heute gab es wieder keine Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs, deshalb hatten wir schon am Vorabend im Pub zwei Sandwiches zum Mitnehmen bestellt. 

Kurz vor dem Leuchtturm Pendeen Watch wanderten wir an einer größeren Sandbucht vorbei, der Portheras Cove. Hier legten wir nochmals eine Pause ein und legten uns auf den warmen Sand. Da es heute wirklich heiß war und wir schon recht durchgeschwitzt waren, zögerte ich nicht lange und kühlte mich im 15° Grad kalten Ozean ab. Ganzkörper-Kneippen für Warmduscher wie uns. 🙂

Weiter ging es durch zahlreiche Ruinen alter Minen. Die vom National Trust verwalteten Botallack-Minen gehören zum  Weltkulturerbe und wer auf dem SWCP unterwegs ist, wandert unweigerlich hindurch. Wir haben die kostenlosen Toiletten genutzt und sind mit einem National-Trust-Mitarbeiter ins Gespräch gekommen, der dort auch Führungen anbietet. Der Hunger und die langsam eintretende Erschöpfung hat uns aber weiter getrieben bis nach St Just, ein Ort, der ebenfalls etwas landeinwärts liegt. 

Impressionen der sechsten Etappe

Fazit Etappe 6: 

Wir haben unglaubliches Glück: Ein Sommer, wie es ihn seit 1983 nicht mehr in Cornwall gegeben hat. Viele traumhafte Buchten laden zu einem abkühlenden Sprung in den Ozean ein.

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admin
2. August 2026
SWCP Etappe 8: Porthcurno - Penzance

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 10. August 2022

Start: Porthcurno Beach

Dauer: 6:01 Stunden

Distanz: 18,33 km

Höhenmeter: 575 hoch, 712 runter

Ziel: Penzance, Elmsdale Guest House

Fortschritt: South West Coast Path: Padstow - Penzance (175,3 km)
Etappe 1: 29,36 km + Etappe 2: 27,67 km + Etappe 3: 18,89 km + Etappe 4: 28,93 km + Etappe 5: 12,25 km + Etappe 6: 20,45 km + Etappe 7: 19,6 km + Etappe 8: 18,33 km

Der Tag startete am traumhaften, fast schon Karibik-ähnlichen Sandstrand von Porthcurno. Direkt daneben befindet sich der Pedn Vounder Beach, den wir schon 2018 ins Herz geschlossen hatten (und das damals sogar bei schlechtem Wetter!). Mit Blick auf die Steinformation Logan Rock im Hintergrund ein wahrlich tolles Fotomotiv. Weiter ging es über einen Abschnitt, den wir ebenfalls 2018 schon einmal gewandert sind, bis zur kleinen Penberth Cove mit dem Bilderbuch-Steinhäuschen und den kleinen Booten. Ab hier betraten wir neues Terrain, der Pfad wurde immer schmaler und zugewachsener, sodass wir uns am letzten Wandertag nochmal einige Andenken in Form von Kratzern an den Oberschenkeln und Armen zuzogen. Nach einigen weiteren Kilometern erreichten wir einen tollen und schattigen Picknick-Platz in der Nähe des Cove Cottage St Loy. Hier wurden wir doch tatsächlich wieder von den bereits bekannten Niederländern überholt! Ich zitiere Marcel: “You with your long legs!” – “Life is not equal, my friend.” 🙂

Ein weiterer langer Aufstieg folgte und irgendwann wurde der Weg eher zu einer Kletterpartie über Felsbrocken, was von der anderen Seite auch auf einem Warnschild angeschrieben war. Diese Anstrengung mussten wir natürlich mit Cappuccino und Scones belohnen – im Lamorna Cove Café, dem letzten kleinen Örtchen vor der großen Zivilisation. 

Bald erreichten wir schließlich Mousehole (sprich “Mausl”), wo wir durch die Gassen schlenderten und an einige Läden nicht einfach so vorbeigehen konnten. Der Ort ist natürlich auch bei Touristen sehr beliebt, nicht nur wegen des Ortsnamens. Von Mousehole ging es immer an der Promenade entlang, alles auf Asphalt, was zum Wandern viel weniger Spaß macht wie schmale Trampelpfade. Bald erreichten wir Penzance und somit unser finales Ziel dieser Wanderreise. Untergebracht waren wir hier im Elmsdale Guesthouse, was uns vor allem durch die liebevolle Einrichtung und dem frisch zubereiteten Frühstück überraschte.

Impressionen der achten Etappe

Fazit Etappe 8: 

Ein bisschen Wehmut schwingt mit, während ich die Beschreibung unserer letzten Etappe schreibe – ist das wirklich passiert? Haben wir die 175 km wirklich geschafft? – Ja, haben wir! Und es war eine unserer genialsten Reisen überhaupt, da sind wir uns einig. Der SWCP zählt nicht umsonst zu den schönsten Fernwanderwegen Europas. Auf geht’s, packt den Rucksack und überzeugt euch selbst!

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admin
2. August 2026
Madeira - Frühling im Dezember

Realtiv spontan haben wir beschlossen, den Jahreswechsel im Süden zu verbringen und so sind wir kurzerhand für eine Woche nach Madeira geflogen – die Insel des ewigen Frühlings, die Blumeninsel im Atlantik oder auch das Hawaii Europas, wie diese Destination gerne genannt wird. Dabei bedeutet das portugiesische Wort „madeira“ soviel wie „Holz“.

2017 waren wir schon einmal auf dieser großartigen Insel und wussten daher grob, was uns erwartete. Sonnige 21°C im Dezember, kilometerlange Wanderungen entlang der Levadas (Bewässerungskanäle), Bergtouren im Inland, schwarze Strände und Steilküsten an der Küste, feuchter Dschungel und natürlich unzählige Foto- und Malmotive. Wenn das mal nicht wieder eine fantastische Idee für ein „Winter-Getaway“ war!

Ein paar Highlights unseres Trips sind im folgenden Beitrag zusammengefasst.

Fanal: Der Feenwald

Im Nordwesten der Insel gelegen ist der Fanal Wald ein Teil des zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Lorbeerwaldes Madeiras.

Hier stehen Stinklorbeerbäume, die schon ein paar Jahrhunderte alt sind. Die Äste der Bäume sind bizarr geformt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit sind die Bäume mit Moosen und Farnen bewachsen. Da passt die Bezeichnung „Feenwald“ doch ganz gut. Hier hätte man auch super Szenen aus Herr der Ringe oder Harry Potter drehen können. An den meisten Tagen im Jahr herrscht hier dichter Nebel, und so kommt es, dass einem Google fast nur Nebelbilder vom Fanal liefert, wenn man danach sucht. Bei unserem Besuch war von Nebel allerdings keine Spur. Wir kamen gegen Nachmittag am Forsthaus Fanal an und machten zuerst eine kurze Rundwanderung aus unserem Rother Wanderführer (Tour Nr. 57, von Fanal nach Fio) um uns einen Überblick zu verschaffen. Anschließend wandelten wir zwischen den mystischen Bäumen umher und staunten über den wunderschönen Sonnenuntergang. Nachdem immer noch kein Nebel in Sicht war, änderte Marcel einfach den Plan und fotografierte stattdessen den beeindruckenden Sternenhimmel hinter einem ausgewählten Baum.

Wir blieben noch eine Weile im Fanal Wald sitzen und lauschten in der Dunkelheit den Geräuschen der Kühe, die neben uns die einzigen Besucher des Waldes waren.

Ribeiro Frio: Levadas, Aussicht und Forellen

Typische Touristenattraktionen sind normalerweise nicht so unser Fall. Trotzdem sind wir dieses Mal nach Ribeiro Frio, wo zwei sehr beliebte Levada-Touren starten. Eigentlich wollten wir auf den Pico do Arieiro (1818m) um von dort aus zum Pico Ruivo (1862m) zu wandern. Leider war auf den Gipfeln Madeiras extrem starker Wind und dichter Nebel, sodass wir die Tour nicht begehen konnten und wollten. Daher sind wir schließlich im etwas tiefer gelegene Ribeiro Frio gelandet, wo wir tatsächlich Sonne abbekamen. Hier haben wir dann zuerst die „Touri-Tour“ schlechthin gemacht: Eine kurze Wanderung zur Aussichtskanzel „Balcões“. Der Weg ist breit, gut ausgeschildert und leicht begehbar, daher eine gute Einstiegswanderung für alle Altersklassen. Da wir recht früh dort waren hatten wir noch Glück und haben „nur“ eine Busgruppe angetroffen.

In weniger als 20 Minuten gelangt man zum genannten Aussichtspunkt, von welchem man einen fantastischen Blick auf das Zentralmassiv Madeiras auf der einen Seite, und hinunter zum Meer auf der anderen Seite hat. Auf dem Rückweg genehmigten wir uns in der Snackbar Flor da Selva einen Galão – einen großen, portugiesischen Milchkaffee. Außerdem wollten ein paar Ableger der blau blühenden afrikanischen Schmucklilie unbedingt mitgenommen werden. Der Agapanthus africanus, so die botanische Bezeichnung, wächst und blüht auf Madeira einfach überall und erinnert uns immer an Urlaub. Hoffentlich schafft er es auch auf unserem Balkon…

Nach einer Mittagspause im Ribeiro Frio Restaurant mit frischer, gegrillter Forelle aus der Forellenzucht nebenan, beschlossen wir kurzerhand, noch eine zweite, „richtige“ Wanderung dranzuhängen. Wir entschieden uns für die Rundwanderung auf die Hochebene Feiteiras de Baixo, welche ebenfalls im Rother Wanderführer zu finden ist (Nr. 42). Die Tour führte zunächst an der Levada do Furado entlang. Eine sehr schöne Levada, gesäumt von üppiger, subtropischer Vegetation und alten Lorbeerbäumen. Immer wieder haben wir eine großartige Aussicht in das Tal und auf die höchsten Berge Madeiras. Viele Blaufinken begleiten uns und fressen uns sogar ein paar Brotkrumen aus der Hand.

Irgendwann führte uns der Weg von der Levada weg und über Treppenstufen und Wurzelwege rund 300 Höhenmeter hinauf bis zur Hochebene Feiteiras de Baixo. Wir staunten nicht schlecht, als sich nach dem Aufstieg der Dschungel lichtete und wir auf einer saftig grünen Wiese standen, die uns ein wenig an eine Alm erinnerte. Das Bergmassiv Madeiras im Hintergrund und viele weidende Schafe im Vordergrund lassen uns kurz glauben wir sind auf einem ganz anderen Kontinent gelandet. Ein alter, gepflasterter Madeira-Weg führt uns schließlich wieder hinunter nach Ribeiro Frio. Ein richtiger Geheimtipp, diese tolle Rundwanderung!

Ponta do Sol: Sonne satt und leckere Tapas

Als ich 2015 zusammen mit meiner Mama eine Woche auf Madeira war, waren wir in Ponta do Sol untergebracht. Das kleine Örtchen an der Südküste gilt als das sonnenreichste Dorf Madeiras. Auch in diesem Urlaub konnten wir dem Flair nicht widerstehen und fuhren an einem sonnigen Tag zum Mittagessen dorthin. In der Tapas-Bar „The Old Pharmacy“ bestellten wir eine gemischte Tapas-Platte, die zwar nicht mehr genauso aussah wie 2015, aber dennoch sehr lecker schmeckte.

Ponta do Sol hat außerdem ein Strandbad und eine kleine Promenade mit bunten Hausfassaden, außerdem gibt es eine imposante Steinbrücke, die zu einer Art Stein-Kai hinausführt, von welchem man einen fantastischen Blick auf das kleine Dorf hat. Zugegeben: Wirklich viel gibt es hier nicht zu sehen und zu tun, aber schon allein für die Tapas und eine hausgemachte Limonade lohnt sich ein Besuch!

Funchal: Der tropische Garten Monte Palace

Bei unserem letzten Besuch haben wir den „Botanischen Garten Funchal“ besucht, der uns ganz gut gefallen hat. Dieses Mal schauten wir uns den zweiten tropischen Garten „Monte Palace“ an. Dieser befindet sich direkt an der Bergstation der bekannten Seilbahn Funchal – Monte. Wir hatten ein wenig Pech, denn gerade an diesem Tag hatte die AIDAnova in Funchal festgemacht und zahlreiche „Insassen“, wie mir die Kreuzfahrttouristen manchmal vorkommen, hatten den gleichen Plan wie wir.

Im botanischen Garten war die Menschenmenge aber ganz angenehm und wir verbrachten dort einige schöne Stunden. Der Garten bietet neben zahlreichen Pflanzen auch Kunstobjekte und viele verschiedene Kachelbilder, die portugiesischen „Azulejos“. Das Highlight des Gartens ist vermutlich der mit sehr viel Liebe ins Detail angelegte See in der Mitte, auf dem kitschigerweise auch noch ein paar Schwäne unterwegs waren.

Mir persönlich hat der Monte Palace besser gefallen als der andere botanische Garten und ich kann ihn nur empfehlen!

Levada hoch zwei: Nichts für schwache Nerven

Eine Levada-Rundwanderung der Extraklasse ist die Kombination aus der Levada Nova und der etwas tiefer gelegenen Levada do Moinho oberhalb von Ponta do Sol. Diese Tour haben wir bereits das zweite Mal (ich sogar das dritte Mal) gemacht, weil sie uns so gut gefällt. Sie ist ebenfalls im Wanderführer von Rother verzeichnet, aufgrund der hohen Schwindelgefahr sogar als “schwarz” eingestuft (Tour Nr. 12). Wir wanderten zuerst entlang der Levada Nova ins Tal von Tabua hinein. Entlang dieser Levada läuft man teilweise auf einem nur 40cm breiten Mäuerchen, neben welchem der Hang steil abfällt. Es gibt zwar teilweise einen Drahtseilzaun – aber eben nur teilweise. Wir sind schließlich nicht in Deutschland 🙂 Trittsicherheit, festes Schuhwerk und Konzentration sind also wichtige Voraussetzungen für diese Tour, Schwindelfreiheit und keine Höhenangst eine sinnvolle Ergänzung.

Nach einem ordentlichen Wanderstück in der wunderbaren Nachmittagssonne erreichten wir einen ca. 200m langen Tunnel, bei dem unsere Taschenlampe zum Einsatz kam. Schon im Tunnel hörten wir ein Rauschen und auf der anderen Seite erwartete uns ein imposanter Wasserfall, durch den man “hindurch” laufen muss.

Nach weiteren zehn Minuten führte uns eine Treppe hinab zur Levada do Moinho, die parallel zur Levada Nova verläuft und uns wieder zurück in die Zivilisation führte.

Trailer: Madeira Dezember 2022

Und zur guter letzt: Auf Play klicken und vier Minuten und 13 Sekunden Urlaub genießen!

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admin
2. August 2026
South West Coast Path - Cornwall

Im August 2022 konnten wir uns endlich einen Wanderweg vornehmen, der schon seit 2019 auf unserer Wunschliste steht: Den South West Coast Path (SWCP) in Südengland, der längste Fernwanderweg Großbritaniens.

Er verläuft über 1.014 km (630 Meilen) von Minehead in Sommerset entlang der Küsten von Devon und Cornwall nach Poole in Dorset. Für unsere 14-tägige Reise hatten wir uns für den Teil von Padstow bis Penzace entschieden und blieben somit im wundervollen Cornwall. In diesem Beitrag wollen wir die Highlights unserer acht Wandertage zeigen und Lust machen, diesen Küstenweg selbst einmal zu erwandern. Denn soviel vorweg: Es lohnt sich!

Übersicht:

Mit Klick auf die jeweilige Etappe kommst du zum entsprechenden Artikel. Viel Spaß beim Stöbern!

SWCP 2022 - the movie

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admin
2. August 2026
Wandern in Südtirol: Der Adolf-Munkel-Weg

Der Adolf-Munkel-Weg unterhalb der imposanten Geislernordwände gehört zu den beeindruckendsten Dolomitenwegen.

Wer saftig grüne Almwiesen und imposante Dolomitengipfel liebt, der ist auf dieser Rundwanderung genau richtig. Während der Tour kommt man direkt am Fuße der wilden Nordwänden der Geislerspitzen vorbei – ganz schön beeindruckend! An Verpflegung muss man dank der vielen urigen Einkehrmöglichkeiten auch nicht denken. Außerdem ist die Runde mit unter 4 Stunden Gehzeit auch für Familien geeignet und verläuft durchweg auf breiten Wanderwegen oder schmalen Pfaden.

Geparkt haben wir in Zans, dort gibt es einen kostenpflichtigen großen Parkplatz. Von dort aus ging es an der Zanser Schwaige vorbei immer am Bächlein “Rio San Zenone” entlang leicht bergauf. Irgendwann zweigt der Weg nach rechts ab und man kommt nun durch ein Wandstück immer näher an die Geislerspitzen heran. Wir tafen einige internationale Touristen wie zwei Amerikaner, die mit einem einheimischen Wanderführer unterwegs waren und vor lauter “WOW, AMAZING” kaum vorwärts kamen. Auch zwei Wanderer aus Südamerika begegneten uns, die ebenfalls schwer angetan waren von der Schönheit Südtirols. An einer Weggabelung hielten wir uns in Richtung Gschnagenhardt Alm/Geisleralm, welche wir auch bald erreichten. Perfekt für eine Mittagspause! Da die Gschnagenhardt Alm noch geschlossen war, kehrten wir in die relativ stark touristisch geprägte, aber dennoch wunderschöne Geisleralm ein. Die Küche ist hervorragend und so ließen wir uns die Geislermakkaroni und Schnitzel schmecken. 

Anschließend wanderten wird durch ein Waldstück wieder bergab, bis wir noch an der Dusler Alm vorbei kommen. Hier könnte man sich noch ein Stück Kuchen und einen Kaffee gönnen. Da das Wetter immer schlechter wurde und die Bergkulisse mehr und mehr hinter dunklen Wolken verschwand, entschieden wir uns aber, direkt weiter bis zum Parkplatz zu wandern. Genau als wir dort ankamen, fing es schließlich an zu regnen. Wir setzen uns noch zu einigen Einheimischen in die Zanser Schwaige und teilten und einen Kaiserschmarren mit Preiselbeeren, der wirklich fantastisch schmeckte.

Eine nicht besonders schwere, aber dafür wirklich traumhaft schöne Rundwanderung, die wir jederzeit wieder machen würden! Auch in den Abendstunden lohnt es sich, nochmals in der Gegend herumzuschlendern. Wir übernachteten in St. Maddalena und als der Himmel nach dem Regenguss am Abend nochmal aufklarte, spazierten wir noch ein wenig im Örtchen herum bzw. heraus und konnten diese traumhafte Aufnahme machen. Ein wahrlich herrliches Fleckchen Erde!

Blick auf die Geislerspitzen und die Kirche von St. Magdalena - Fast schon zu kitschig, aber wirklich unfassbar schön! Besonders im Abendlicht.
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