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Monat: August 2026

admin
2. August 2026
SWCP Etappe 3: Perranporth - Portreath

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 04. August 2022

Start: Perranporth, St George’s Country House

Dauer: 5:46 Stunden

Distanz: 18,89 km

Höhenmeter: 582 hoch, 797 runter

Ziel: Portreath, Portreath Arms

Fortschritt: South West Coast Path: Padstow - Penzance (175,3 km)
Etappe 1: 29,36 km + Etappe 2: 27,67 km + Etappe 3: 18,89 km

Nach dem leckeren Englischen Frühstück im Wintergarten des St George’s Guesthouse waren wir gegen 9:00 Uhr wieder auf dem SWCP. Es war wieder bewölkt, aber nicht kalt und auch nicht mehr so windig. Wir kamen an Cligga Head vorbei mit seinen markanten Felsformationen und Ruinen der ehemaligen Dynamitfabrik. Nachdem wir die nächste Landzunge umrundet hatten, eröffnete sich uns ein Blick auf ein idyllisches kleines Dorf, an welches wir uns lange erinnern sollten: St Agnes. Hier versorgten wir uns im Breakery Beach Café mit Cappuccino und zwei Bechern Granola mit griechischem Joghurt und Kirschkompott, und genossen dann auf einer Bank inmitten eines schön angelegten Gartens ein zweites Frühstück.

Auch auf dem weiteren Weg, welcher aus St Agnes hinausführte, staunten wir nicht schlecht über die üppige, fast schon exotische Blütenbracht in den Vorgärten von hübschen Steinhäusern und Cottages. Weiter ging es durch lila leuchtende Heidekraut-Wiesen, immer am azurblauen Ozean entlang. Später kamen wir an zahlreichen Überbleibseln des Bergbaus vorbei, darunter auch das von Postkarten bekannte Towanroath Engine House.

Wir passierten die kleine Bucht Chapel Porth und erreichten nach einem weiteren Auf- und Abstieg den Ort Porthtowan, wo wir eine Mittagspause einlegten. Nach weiteren 6 Kilometern erreichten wir Portreath und konnten direkt unser Zimmer beziehen. Da wir heute mit knapp 19 km eine eher kurze Etappe zurückgelegt hatten, waren wir sogar noch fit genug für einen kleinen Spaziergang durch den Ort.

Impressionen der dritten Etappe

Fazit Etappe 3: 

Eine kürzere Etappe mit St Agnes als persönlichen Höhepunkt. Traumhaftes Wanderwetter und grandiose Farben machen diese Tour zu einem meiner Favoriten auf dem SWCP!

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admin
2. August 2026
SWCP Etappe 2: Mawgan Porth - Perranporth

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 03. August 2022

Start: Mawgan Porth

Dauer: 7:30 Stunden

Distanz: 27,67 km

Höhenmeter: 608 hoch, 771 runter

Ziel: Perranporth, St George’s Country House

Fortschritt: South West Coast Path: Padstow - Penzance (175,3 km)
Etappe 1: 29,36 km + Etappe 2: 27,67 km

Nachdem wir uns ausgiebig vom Pub-Hund “Dimmock” im Golden Lion verabschiedet hatten, brachte uns ein Taxi wieder nach Mawgan Porth, um genau an der Stelle weiter zu wandern, an der wir am Tag zuvor aufgehört hatten. Als wir im Taxi saßen, fing es an zu regnen. Aber ich schwor mir hoch und heilig, heute nicht in Regenjacke zu wandern und war felsenfest davon überzeugt, dass es bald wieder aufhören würde. Tatsächlich wurden wir über den kompletten Wandertag nicht nass und später kam sogar die Sonne raus!

Schon bald kamen wir am langen Sandstrand der Watergate Bay vorbei, ein wahres Surferparadies. Dank des Windes waren auch perfekte Wellen gegeben und es war einiges los am Strand. Dabei störte es die Engländer offensichtlich wenig, dass das Wasser nur 15°C warm bzw. kalt war. 

Kurz darauf machten wir auf einer Bank am Porth Beach eine kleine Pause und genehmigten uns einen Flapjack, bevor wir uns durch das geschäftige Newquay drängelten. Im Vergleich zu den einsamen Trampelpfaden, auf denen wir bisher wanderten, war das ein richtiger Kulturschock.

Direkt nach Newquay liefen wir am bekannten Fistral Beach vorbei, ein weiterer Hotspot für Surfer. Das Glück war heute den ganzen Tag auf unserer Seite und so konnten wir, dank Ebbe, den River Gannel in der nun folgenden Bucht des Crantock Beach auf einer kleinen Holzbrücke überqueren und waren nicht auf eine Fähre angewiesen. Wieder etwas erhöht fanden wir einen tollen Picknickplatz mit Blick auf den weißen Sandstrand unter uns. Hier ließen wir uns die original Cornish Pasties schmecken, die wir unterwegs in Newquay gekauft hatten. 

Weiter ging es durch die beeindruckende Dünenlandschaft an der Holywell Bay. Der SWCP verläuft hier teilweise auf weichem Sand, was das Wandern wirklich anstengend machte. Wie gut, dass es in Holywell einen Eiskaffee zur Belohnung gab! 🙂

Einen weiteren letzten Anstieg später sahen wir bereits den langen Perranporth Beach vor uns, den wir auf der Zielgeraden barfuß überquerten. Eine Wohltat für müde Wanderfüße!

Impressionen der zweiten Etappe

Fazit Etappe 2: 

Viele lange Surfer-Strände und wildes Treiben in Newquay machen diese Etappe besonders abwechslungsreich. Und Verpflegung beziehungsweise süße Versuchungen gab es jeder Ecke!

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admin
2. August 2026
South West Coast Path - Cornwall

Im August 2022 konnten wir uns endlich einen Wanderweg vornehmen, der schon seit 2019 auf unserer Wunschliste steht: Den South West Coast Path (SWCP) in Südengland, der längste Fernwanderweg Großbritaniens.

Er verläuft über 1.014 km (630 Meilen) von Minehead in Sommerset entlang der Küsten von Devon und Cornwall nach Poole in Dorset. Für unsere 14-tägige Reise hatten wir uns für den Teil von Padstow bis Penzace entschieden und blieben somit im wundervollen Cornwall. In diesem Beitrag wollen wir die Highlights unserer acht Wandertage zeigen und Lust machen, diesen Küstenweg selbst einmal zu erwandern. Denn soviel vorweg: Es lohnt sich!

Übersicht:

Mit Klick auf die jeweilige Etappe kommst du zum entsprechenden Artikel. Viel Spaß beim Stöbern!

SWCP 2022 - the movie

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admin
2. August 2026
Etappe 3: Valldemossa - Deià

ETAPPEN STATISTIK

Datum: 04. November 2021

Start: Valldemossa

Dauer: 5:15 Stunden

Distanz: 15,28 km

Höhenmeter: 623 hoch, 928 runter

Ziel: Deià

Highlights:

  • 360°-Aussicht vom Bergkamm in beide Richtungen
  • Reitweg des Erzherzogs Ludwig Salvator
  • alte, kunstvoll geschwungene Olivenbäume
 
Unterkünfte:
GR 221: Vier-Etappen-Wanderung (55,35 km)
Etappe 1: 14,58 km + Etappe 2: 11,06 km + Etappe 3: 15,28 km

Beim Frühstück waren wir umso begeisterter vom “Petit Hotel” – eine traumhafte Terrasse mit Blick in Richtung Palma, ein sehr liebevolles kleines Frühstücksbüffet und sehr herzliche Inhaber. Beim Abschied ist uns klar: Hier waren wir nicht zum letzten Mal. 

Heute war uns der Wettergott wieder gnädig – durch den Regentag war es zwar deutlich kühler als an unserem Anreisetag, aber es regnete nicht und die Sonne kam raus. Wir verließen Valldemossa, nachdem wir uns mit verschiedenen gefüllten Empanadas (gefüllte Teigtaschen) als Proviant eingedeckt hatten. Wir wanderten in das immer enger werdende Cairats-Tal hinein und stiegen nach und nach durch einen Steineichenwald auf. Auf dem Weg passierten wir einige Köhlerplätze und Reste von Kalkbrenneröfen. Nachdem wir auch eine Schutzhütte hinter uns gelassen haben, machten wir an einem Sonnenhang eine Vesperpause und genossen den Ausblick zurück in Richtung Valldemossa und die wärmenden Sonnenstrahlen. Noch ein bisschen weiter mussten wir aufsteigen, bis wir den Gipfel des Puig Gros (938m) erreichten. Wir wanderten nun auf dem Bergkamm entlang bis zum Gipfel des Caragolí (945m). Diese Etappe ist einfach traumhaft – man sieht in beiden Richtungen das Meer und fühlt sich wie auf dem Dach der Welt. 🙂 Kein Wunder, dass der Erzherzog Ludwig Salvator diesen Abschnitt als seinen Reitweg hat anlegen lassen.

Nun stand uns der Abstieg bevor, und wir konnten unser heutiges Ziel Deià schon bald in der Ferne ausmachen. Der Abstieg war jedoch deutlich steiler und länger als gedacht und verlangte nochmals volle Konzentration. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir endlich das schmucke Dörfchen Deià. Aus unserem Plan, direkt einen Kuchen zu essen, wurde leider nichts, da viele der Cafés bereits geschlossen hatten. So mussten ein Snickers und ein Twix an der Hotelbar reichen, um die ersten Energiereserven wieder aufzufüllen. 

Nach einer kurzen Pause und einer langen und heißen Dusche gab es Abendessen in der “Trattoria Italiana”: Aperol Spritz, hausgemachte Pasta und Tiramisu. Weil man einfach eine ganz andere Dimension von Hunger verspürt, wenn man den ganzen Tag gewandert ist. 🙂

Impressionen der DRITTEN Etappe

Fazit Etappe 3: 

Die Überquerung des zentralen Gebirsgskammes garantiert grandiose Aussichten und fühlt sich ein bisschen wie die Königsetappe dieses Wanderurlaubs an. Sowohl Valldemossa als auch Deià sind traumhafte und sehr sehenswerte Städtchen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. 

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